Alanya - das Einkaufsparadies |
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Der
Basar von Alanya ist ein wahres Einkaufsparadies und dürfte einer der
größten zusammenhängenden Basare an der Südküste sein.
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Souvenirs, Souvenirs.... |
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Wer ein "Souvenir" von besserer Qualität sucht, sei ein Laden in einer Seitenstrasse der Strasse zum Hafen empfohlen. Man kann dort wirklich geschmackvolle Teller und Vasen aus Terrakotta kaufen, teilweise handgetöpfert (und nicht ganz billig - aber wunderschön) oder zumindest handbemalt in warmen Erdfarben. Für einen Wandteller bezahlt man ca. 15 €. Dafür bekommt man allerdings ein Stück, dass selbst in einer "Designerwohnung" nicht schamhaft auf dem Gästeklo versteckt werden muss. Auch die oben schon erwähnten Metallsachen, die ja auch im Moment "voll im Trend" sind, machen sich gut auf der heimischen Kommode. |
Lassen Sie sich aber nicht erzählen, es sei alles "antik"! Es mag zwar so aussehen und meist auch wirklich Handarbeit sein, ist aber ganz sicher nicht alt! Ganz davon abgesehen sollten Sie sich besonders in acht nehmen bei alten Münzen, bearbeiteten Steinen etc. - entweder wurden sie mit einer Fälschung betrogen oder aber Sie machen sich strafbar, weil Sie unerlaubt "historische Gegenstände" ausführen!!!! Kaufen Sie nichts von fliegenden Händlern (besonders nicht in der Nähe von historischen Stätten), auch wenn das vermeintliche Schnäppchen noch so verlockend erscheint! Sollten Sie sich aber in einem "offiziellen Geschäft" so in ein (angeblich oder wirklich) antikes Stück verlieben, dann lassen Sie sich auf alle Fälle eine Rechnung mit Namen und Adresse des Ladens und dem Preis ausstellen! |
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Beim
Einkauf ist Feinfühligkeit angesagt: in geschlossenen Boutiquen ist eigentlich
Handeln verpönt, aber unter Umständen und bei nettem Nachfragen lässt
sich - besonders gegen Ende des Sommers - doch ein Preisnachlass erzielen.
In den offenen Basargeschäften ist Handeln durchaus angebracht. Auf keinen
Fall nach der Methode " wir wissen doch alle, dass der erste Preis
viel zu hoch ist" oder "Ihr spinnt ja, das ist zu teuer"
oder, auch schon gehört: "JAJA, der Reiseleiter sagt, Ihr haut
wegen dem Handeln erst mal 30% drauf, die zieh mal schnell wieder ab".
Auch das von Reiseleitern beim Willkommensdrink gerne vermittelte Wort
"pahalle" - teuer - bringt nicht unbedingt den gewünschten
Effekt.... Eine Faustregel gibt es hier nicht, aber man kann schon sagen,
dass mindestens 20% Nachlass drin sein müssten, umso mehr, je mehr
man kauft. Die Verkäufer sind "Schlitzohren", die ihre
Kundschaft gut kennen - da sie ausserdem fast ausschliesslich auf Provisionsbasis
bezahlt werden, geht jeder Preisnachlass auch auf ihre Kosten. Grundsätzlich
gilt: Bei den "Regeln" für´s Handeln kann man tief
in Omas Sprichwortkiste greifen.... "Wie Du kommst gegangen, so wirst
Du empfangen".... |
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Analoge
Fotografie |
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| Für Selbstversorger gibt es am westlichen Stadtrand, im Zentrum und in der östlichen Hauptstrasse den Supermarkt "Migros", dessen Sortiment einem deutschen in nichts nachsteht (leider auch nicht in den Preisen). An der Fleischtheke, die sehr ordentlich und sauber ist, kann es schon mal sein, dass man auf Deutsch bedient wird. Ausserdem gibt es die zum Mirgros gehörenden "ŞOK"-Supermärkte. Seit Dezember 2002 gibt es auch einen Metro-Markt, allerdings braucht man dazu, wie auch in Deutschland, die spezielle Einlasskarte. Ein guter Anbieter ist ausserdem der TANSAŞ, der auch eine ganz nette Auswahl an Weinen hat. Ausserdem gibt es noch die nicht zusammengehörenden Märkte MAKRO am Dolmusbahnhof und das Kaufhaus MAKROMARKET in der östlichen Hauptstrasse. Der neueste Hit ist der BIM, der "türkische Aldi", dessen Filialen wie Pilze aus dem Boden schiessen. In jedem Ortsteil gibt es mehrere davon. Günstig und chaotisch wie eben Aldi in seinen Anfangszeiten - hier muss man die Sonderangebote wirklich noch aus der grossen Kiste wühlen, was aber die Sache durchaus wert ist... Für längere Aufenthalte (ab 3 Wochen) lohnt es sich, die "Migros-Clubkart" zu besorgen. Man bekommt sie an der Kasse und muss sie bei jedem Einkauf vorzeigen und kommt dann in den Genuss teilweise erheblicher Preisnachlässe - Sonderangebote "für die Allgemeinheit" gibt es eher selten. Gemüse, Käse, Oliven und Obst kauft man am besten freitags auf dem großen Markt, auch in der Nähe des Dolmus-Bahnhofs. Vorsicht bei Yoghurt der Dorffrauen, schmeckt zwar sehr lecker, ist aber nicht ganz ohne - Durchfall ist schon mal drin. Bei Käse habe ich entsprechende Erfahrungen noch nicht gemacht. |
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| Seit etwas über einem Jahr gibt es die Markthalle ("Toptanci Hali"), wenn man auf der 25-Meter-Strasse am Baskent Richtung Westen fährt, kommt eine sehr weitläufige Kreuzung. Dort gehts rechts nach oben und die näcshte Strasse glech wieder links. Die grosse Halle mit den überdimensionalen Gemälden mit Fisch und Obst ist die Markthalle.Dort bekommt man von Fisch über Fleisch, Obst und Gemüse, Käse bis hin zu Gewürzen und Trockenvorräte alles, was man so täglich braucht. Die vielen kleinen Händler (bakkal) haben teilweise rund um die Uhr geöffnet und bieten die wichtigen Dinge des täglichen Bedarfs an - allerdings meist zu etwas höheren Preisen. Ebenfalls in der Atatürk Caddesi, neben dem bekannten Kalemarket (gegenüber Aquapark/Burger King), gibt es ein Kosmetik-Geschäft, das neben den wichtigsten deutschen Pflegeserien auch sehr günstige und gute türkische Schminkutensilien anbietet. Wer also auf sein "Schauma-Shampoo" nicht verzichten will: hier bekommt man es "relativ" günstig - allerdings kosten solche "Luxusartikel" in der Regel auch hier locker das Doppelte wie in Deutschland - also das Kosmetikköfferchen am besten daheim vollpacken....Weichen Sie auf die Marke "Hobby" aus, sie ist günstig und gut. Besonders wichtig für Frauen: Tampons sind hier fast um das dreifache teurer als in Deutschland, also nicht vergessen! |
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