Alanya - das Einkaufsparadies |
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Der
Basar von Alanya ist ein wahres Einkaufsparadies und dürfte einer der
größten zusammenhängenden Basare an der Südküste sein.
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Der
besondere Tipp: Massgeschneiderte Kleidung!
Handwerk ist in der Türkei ja bekanntermassen gut und günstig....
das gilt auch für die Schneider in Alanya! Wenn Sie schon immer von
einem klassischen Anzug oder Kostüm geträumt haben, der aus
gutem Stoff genau auf Ihre Figur geschneidert wird - und das alles innerhalb
einer Woche und zu einem Preis, zu dem Sie in Deutschland keinen Anzug
kaufen könnten... dann sollten Sie sich das überlegen. Sie können
keine ausgefallenen Modelle nach der letzten Mode erwarten (es sei denn,
Sie bringen Schnittmuster und Stoff gleich mit) aber ein klassisches Modell
in guter Verabeitung werden Sie selbst bei einem Urlaub von nur eine Wochen
mit nachhause nehmen können.
Hochzeits-/Abendkleider
Wer etwas mehr Zeit mitbringt (2 Wochen brauchen Sie schon): In Alanya
gibt es mehrere spezielle "Hochzeitsateliers",
die Ball- oder Hochzeitskleider ebenfalls nach Mass nähen. Hier ist
der Kreativität keine Grenze gesetzt, die meist weiblichen Schneider
sind wahre Künstlerinnen, was die Modelle angeht - in meinem Fall
wurde innerhalb von 2 Wochen sogar eine handgemalte Zeichnung, kombiniert
mit mehreren Fotos aus dem Internet zu meinem absoluten Traumkleid - und
das für schlappe 250 €uro! Schlicht und elegant, pompös
handbestickt mit Perlen oder hangearbeiteten Stoffrosen - alles ist möglich.
Ich empfehle das kleine Studio "Kismet" in der Nähe des
Freitags-Basars, gegenüber dem grossen "Sok"-Supermarkt.
Die beiden Schneiderinnen sprechen zwar kein Deutsch, aber die Kommunikation
klappt auch so hervorragend.
Handeln Sie unbedingt den Preis vorher aus, er ist nicht nur von der Verarbeitung
abhängig, sondern auch von Stoffmenge und -qualität! Für
einen Meter hochwertigen Stoff ohne Stickerei bezahlen Sie ungefähr
12 - 18 €.
Kinderschuhe
insbesondere für
Kleinkinder (bis Grösse 30) sind ja überall teuer, aber ein
Tipp von der Webmasterin "als Mama" ;-) sind Schuhe
der Marke POLARIS, die in der Türkei eine sehr gute Schuhqualität
anbieten, meist orthopädisch ausgestattet und in vielen Modellen
und gutem Leder. Diese findet man allerdings nicht im Basar, sondern gehäuft
hinter dem Dolmusbahnhof am Rande des Freitagsbasars und in der "25-Meter-Strasse"
(siehe unten). Die Schuhe bekommt man ab 15 € bis um die 30 €.
Die
"25-Meter-Strasse"
Das
ist die stark befahrene Parallelstrasse zur Atatürk-Strasse, welche
die meisten als Hauptstrasse kennen. Warum die STrasse allerdings so heisst,
weiss keiner, die richtigen Strassennamen lauten anders - aber die Strasse
ist bei weitem nicht so breit, dafür sehr viel länger als 25
Meter. Hier und in den Seitenstrassen zum Berg hin lohnt sich ein Bummel
nicht wegen der schönen Umgebung, sondern wegen der vielen Läden,
die mit dem Tourismus nichts zu tun haben. Hier kaufen die Alanyaner ein:
Schuhläden, Boutiquen, Apotheken, Metzgereien, Kinderklamotten- und
Spielwarenläden, Baugeschäfte und Computershops, hier findet
sich alles, was man zum Leben so braucht. Auch viele Restaurants und die
3 wichtigen Privatkliniken, Baskent, Hayat und Can Krankenhaus befinden
sich in der mehrere Kilometer langen Strasse. Weiter hinten Richtung Oba
ist die Strasse wieder touristischer geprägt, dort liegen einige
von Skandinaviern sehr frequentierte Aparthotels.
Am besten beginnt man den sehr zu empfehlenden Einkaufsbummel
in dieser Strasse in Höhe Atatürk-Denkmal - gehen Sie gegenüber
vom Denkmal in die Strasse gegen den Einbahnverkehr Richtung Berge, schon
in dieser Strasse finden sich gehöuft kleine, günstige Läden,
dort besonders für Babys/Kleinkinder. Wenn sie auf der 25-Meter-Strasse
angekommen sind, wenden Sie sich links. Sie kommen dann nach ca 1,5 -
2 km wieder auf die Höhe des Dolmus-Bahnhofs.
Souvenirs, Souvenirs.... |
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Wer ein "Souvenir" von besserer Qualität sucht, sei ein Laden in einer Seitenstrasse der Strasse zum Hafen empfohlen. Man kann dort wirklich geschmackvolle Teller und Vasen aus Terrakotta kaufen, teilweise handgetöpfert (und nicht ganz billig - aber wunderschön) oder zumindest handbemalt in warmen Erdfarben. Für einen Wandteller bezahlt man ca. 15 €. Dafür bekommt man allerdings ein Stück, dass selbst in einer "Designerwohnung" nicht schamhaft auf dem Gästeklo versteckt werden muss. Auch die oben schon erwähnten Metallsachen, die ja auch im Moment "voll im Trend" sind, machen sich gut auf der heimischen Kommode. |
Lassen Sie sich aber nicht erzählen, es sei alles "antik"! Es mag zwar so aussehen und meist auch wirklich Handarbeit sein, ist aber ganz sicher nicht alt! Ganz davon abgesehen sollten Sie sich besonders in acht nehmen bei alten Münzen, bearbeiteten Steinen etc. - entweder wurden sie mit einer Fälschung betrogen oder aber Sie machen sich strafbar, weil Sie unerlaubt "historische Gegenstände" ausführen!!!! Kaufen Sie nichts von fliegenden Händlern (besonders nicht in der Nähe von historischen Stätten), auch wenn das vermeintliche Schnäppchen noch so verlockend erscheint! Sollten Sie sich aber in einem "offiziellen Geschäft" so in ein (angeblich oder wirklich) antikes Stück verlieben, dann lassen Sie sich auf alle Fälle eine Rechnung mit Namen und Adresse des Ladens und dem Preis ausstellen! |
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Beim
Einkauf ist Feinfühligkeit angesagt: in geschlossenen Boutiquen ist eigentlich
Handeln verpönt, aber unter Umständen und bei nettem Nachfragen lässt
sich - besonders gegen Ende des Sommers - doch ein Preisnachlass erzielen.
In den offenen Basargeschäften ist Handeln durchaus angebracht. Auf keinen
Fall nach der Methode " wir wissen doch alle, dass der erste Preis
viel zu hoch ist" oder "Ihr spinnt ja, das ist zu teuer"
oder, auch schon gehört: "JAJA, der Reiseleiter sagt, Ihr haut
wegen dem Handeln erst mal 30% drauf, die zieh mal schnell wieder ab".
Auch das von Reiseleitern beim Willkommensdrink gerne vermittelte Wort
"pahalle" - teuer - bringt nicht unbedingt den gewünschten
Effekt.... Eine Faustregel gibt es hier nicht, aber man kann schon sagen,
dass mindestens 20% Nachlass drin sein müssten, umso mehr, je mehr
man kauft. Die Verkäufer sind "Schlitzohren", die ihre
Kundschaft gut kennen - da sie ausserdem fast ausschliesslich auf Provisionsbasis
bezahlt werden, geht jeder Preisnachlass auch auf ihre Kosten. Grundsätzlich
gilt: Bei den "Regeln" für´s Handeln kann man tief
in Omas Sprichwortkiste greifen.... "Wie Du kommst gegangen, so wirst
Du empfangen".... |
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Analoge
Fotografie |
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| Für Selbstversorger gibt es am westlichen Stadtrand, im Zentrum und in der östlichen Hauptstrasse den Supermarkt "Migros", dessen Sortiment einem deutschen in nichts nachsteht (leider auch nicht in den Preisen). An der Fleischtheke, die sehr ordentlich und sauber ist, kann es schon mal sein, dass man auf Deutsch bedient wird. Ausserdem gibt es die zum Mirgros gehörenden "ŞOK"-Supermärkte. Seit Dezember 2002 gibt es auch einen Metro-Markt, allerdings braucht man dazu, wie auch in Deutschland, die spezielle Einlasskarte. Ein guter Anbieter ist ausserdem der TANSAŞ, der auch eine ganz nette Auswahl an Weinen hat. Ausserdem gibt es noch die nicht zusammengehörenden Märkte MAKRO am Dolmusbahnhof und das Kaufhaus MAKROMARKET in der östlichen Hauptstrasse. Der neueste Hit ist der BIM, der "türkische Aldi", dessen Filialen wie Pilze aus dem Boden schiessen. In jedem Ortsteil gibt es mehrere davon. Günstig und chaotisch wie eben Aldi in seinen Anfangszeiten - hier muss man die Sonderangebote wirklich noch aus der grossen Kiste wühlen, was aber die Sache durchaus wert ist... Für längere Aufenthalte (ab 3 Wochen) lohnt es sich, die "Migros-Clubkart" zu besorgen. Man bekommt sie an der Kasse und muss sie bei jedem Einkauf vorzeigen und kommt dann in den Genuss teilweise erheblicher Preisnachlässe - Sonderangebote "für die Allgemeinheit" gibt es eher selten. Gemüse, Käse, Oliven und Obst kauft man am besten freitags auf dem großen Markt, auch in der Nähe des Dolmus-Bahnhofs. Vorsicht bei Yoghurt der Dorffrauen, schmeckt zwar sehr lecker, ist aber nicht ganz ohne - Durchfall ist schon mal drin. Bei Käse habe ich entsprechende Erfahrungen noch nicht gemacht. |
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| Seit etwas über einem Jahr gibt es die Markthalle ("Toptanci Hali"), wenn man auf der 25-Meter-Strasse am Baskent Richtung Westen fährt, kommt eine sehr weitläufige Kreuzung. Dort gehts rechts nach oben und die näcshte Strasse glech wieder links. Die grosse Halle mit den überdimensionalen Gemälden mit Fisch und Obst ist die Markthalle.Dort bekommt man von Fisch über Fleisch, Obst und Gemüse, Käse bis hin zu Gewürzen und Trockenvorräte alles, was man so täglich braucht. Die vielen kleinen Händler (bakkal) haben teilweise rund um die Uhr geöffnet und bieten die wichtigen Dinge des täglichen Bedarfs an - allerdings meist zu etwas höheren Preisen. Ebenfalls in der Atatürk Caddesi, neben dem bekannten Kalemarket (gegenüber Aquapark/Burger King), gibt es ein Kosmetik-Geschäft, das neben den wichtigsten deutschen Pflegeserien auch sehr günstige und gute türkische Schminkutensilien anbietet. Wer also auf sein "Schauma-Shampoo" nicht verzichten will: hier bekommt man es "relativ" günstig - allerdings kosten solche "Luxusartikel" in der Regel auch hier locker das Doppelte wie in Deutschland - also das Kosmetikköfferchen am besten daheim vollpacken....Weichen Sie auf die Marke "Hobby" aus, sie ist günstig und gut. Besonders wichtig für Frauen: Tampons sind hier fast um das dreifache teurer als in Deutschland, also nicht vergessen! |
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