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Schönen Urlaub. Mit uns.

Die Stadt Alanya an der Südküste der Türkei ist ein Gebiet, wie es gegensätzlicher kaum sein könnte: ländliche Idylle und Partymeile, lange Sandstrände und eiskalte Gebirgsflüsse in urwüchsigem Hinterland, uralte Ruinen und moderne Hotelanlagen...

Hier trifft sich Orient und Europa auf engstem Raum! Begleiten Sie uns auf einem Streifzug durch Alanyas Geschichte, Kultur und Nachtleben. Wir möchten Ihnen zeigen, dass Alanya und die Türkische Riviera mehr zu bieten haben als günstigen All-inclusive-Urlaub, Sonne, Strand und Meer.

 


Zwischen Dolmus-Bahnhof und Hafen erstreckt sich ein sehr großes Basargebiet, getrennt von der Hauptverkehrsstrasse, der Atatürk Caddesi. In den engen Gassen und Winkeln kann man sich leicht verirren, aber mit etwas Übung verliert man nicht so leicht den Überblick. Ein Orientierungspunkt ist die Hauptstrasse, die den Basar in zwei Teile schneidet.

Verkauft wird - wie überall in der Türkei - hauptsächlich Kleidung in verschiedenen Qualitäten, Lederwaren (Taschen und Kleidung) Silber- oder Goldschmuck, Süßigkeiten und natürlich die unvermeidlichen Mitbringsel für Tante Käthe... in letzter Zeit findet man in mehreren Geschäften schöne Kaffekannen und anderes Geschirr aus Zink nach osmanischem Vorbild. In der Regel ist das noch wirklich Handarbeit, aber nur zur Deko gedacht... seinen Kaffee sollte man daraus nicht trinken, wenn man nicht vorhat, sich die Speiseröhre zu verzinken...

Bei der Kleidung gilt mittlerweile auch hier: Qualität hat ihren Preis, auch wenn der immer noch niedriger ist als in Deutschland.

Der besondere Tipp: Massgeschneiderte Kleidung!
Handwerk ist in der Türkei ja bekanntermassen gut und günstig.... das gilt auch für die Schneider in Alanya! Wenn Sie schon immer von einem klassischen Anzug oder Kostüm geträumt haben, der aus gutem Stoff genau auf Ihre Figur geschneidert wird - und das alles innerhalb einer Woche und zu einem Preis, zu dem Sie in Deutschland keinen Anzug kaufen könnten... dann sollten Sie sich das überlegen. Sie können keine ausgefallenen Modelle nach der letzten Mode erwarten (es sei denn, Sie bringen Schnittmuster und Stoff gleich mit) aber ein klassisches Modell in guter Verabeitung werden Sie selbst bei einem Urlaub von nur eine Wochen mit nachhause nehmen können.

Hochzeits-/Abendkleider
Wer etwas mehr Zeit mitbringt (2 Wochen brauchen Sie schon): In Alanya gibt es mehrere spezielle "Hochzeitsateliers", die Ball- oder Hochzeitskleider ebenfalls nach Mass nähen. Hier ist der Kreativität keine Grenze gesetzt, die meist weiblichen Schneider sind wahre Künstlerinnen, was die Modelle angeht - in meinem Fall wurde innerhalb von 2 Wochen sogar eine handgemalte Zeichnung, kombiniert mit mehreren Fotos aus dem Internet zu meinem absoluten Traumkleid - und das für schlappe 250 €uro! Schlicht und elegant, pompös handbestickt mit Perlen oder hangearbeiteten Stoffrosen - alles ist möglich. Ich empfehle das kleine Studio "Kismet" in der Nähe des Freitags-Basars, gegenüber dem grossen "Sok"-Supermarkt. Die beiden Schneiderinnen sprechen zwar kein Deutsch, aber die Kommunikation klappt auch so hervorragend.
Handeln Sie unbedingt den Preis vorher aus, er ist nicht nur von der Verarbeitung abhängig, sondern auch von Stoffmenge und -qualität! Für einen Meter hochwertigen Stoff ohne Stickerei bezahlen Sie ungefähr 12 - 18 €.

Kinderschuhe
insbesondere für Kleinkinder (bis Grösse 30) sind ja überall teuer, aber ein Tipp von der Webmasterin "als Mama" ;-) sind Schuhe der Marke POLARIS, die in der Türkei eine sehr gute Schuhqualität anbieten, meist orthopädisch ausgestattet und in vielen Modellen und gutem Leder. Diese findet man allerdings nicht im Basar, sondern gehäuft hinter dem Dolmusbahnhof am Rande des Freitagsbasars und in der "25-Meter-Strasse" (siehe unten). Die Schuhe bekommt man ab 15 € bis um die 30 €.

Die "25-Meter-Strasse"
Das ist die stark befahrene Parallelstrasse zur Atatürk-Strasse, welche die meisten als Hauptstrasse kennen. Warum die STrasse allerdings so heisst, weiss keiner, die richtigen Strassennamen lauten anders - aber die Strasse ist bei weitem nicht so breit, dafür sehr viel länger als 25 Meter. Hier und in den Seitenstrassen zum Berg hin lohnt sich ein Bummel nicht wegen der schönen Umgebung, sondern wegen der vielen Läden, die mit dem Tourismus nichts zu tun haben. Hier kaufen die Alanyaner ein: Schuhläden, Boutiquen, Apotheken, Metzgereien, Kinderklamotten- und Spielwarenläden, Baugeschäfte und Computershops, hier findet sich alles, was man zum Leben so braucht. Auch viele Restaurants und die 3 wichtigen Privatkliniken, Baskent, Hayat und Can Krankenhaus befinden sich in der mehrere Kilometer langen Strasse. Weiter hinten Richtung Oba ist die Strasse wieder touristischer geprägt, dort liegen einige von Skandinaviern sehr frequentierte Aparthotels.
Am besten beginnt man den sehr zu empfehlenden Einkaufsbummel in dieser Strasse in Höhe Atatürk-Denkmal - gehen Sie gegenüber vom Denkmal in die Strasse gegen den Einbahnverkehr Richtung Berge, schon in dieser Strasse finden sich gehöuft kleine, günstige Läden, dort besonders für Babys/Kleinkinder. Wenn sie auf der 25-Meter-Strasse angekommen sind, wenden Sie sich links. Sie kommen dann nach ca 1,5 - 2 km wieder auf die Höhe des Dolmus-Bahnhofs.

Souvenirs, Souvenirs....

Wer ein "Souvenir" von besserer Qualität sucht, muss sich schon etwas umschauen. Es gibt z.B. die etwas kitschigen, aber für Alanya ganz typischen Lampen und bemalten Figuren aus Wasserkürbis, auch bekommt man seit einiger Zeit handgewebte Seidenschals, nicht ganz billig aber erstens aus 100% einheimischer Herstellung und Zucht, und zweitens tut man damit noch etwas Gutes, da diese Schals von ansonsten armen Frauen in Heimarbeit hergestellt werden und deren einzige Einkommensquelle oftmals die Handarbeiten sind. Das gleiche gilt auch für die anderen Textilien - wobei man hier allerdings darauf achten sollte, dass nicht noch das Schildchen "made in Taiwan" dranhängt.... 

Auch die oben schon erwähnten Metallsachen, die ja auch im Moment "voll im Trend" sind, machen sich gut auf der heimischen Kommode.

Lassen Sie sich aber nicht erzählen, es sei alles "antik"! Es mag zwar so aussehen und meist auch wirklich Handarbeit sein, ist aber ganz sicher nicht alt! Ganz davon abgesehen sollten Sie sich besonders in acht nehmen bei alten Münzen, bearbeiteten Steinen etc. - entweder wurden sie mit einer Fälschung betrogen oder aber Sie machen sich strafbar, weil Sie unerlaubt "historische Gegenstände" ausführen!!!! Kaufen Sie nichts von fliegenden Händlern (besonders nicht in der Nähe von historischen Stätten), auch wenn das vermeintliche Schnäppchen noch so verlockend erscheint! Sollten Sie sich aber in einem "offiziellen Geschäft" so in ein (angeblich oder wirklich) antikes Stück verlieben, dann lassen Sie sich auf alle Fälle eine Rechnung mit Namen und Adresse des Ladens und dem Preis ausstellen!


Handeln ja - aber mit Fingerspitzengefühl, bitte!

Beim Einkauf ist Feinfühligkeit angesagt: in geschlossenen Boutiquen ist eigentlich Handeln verpönt, aber unter Umständen und bei nettem Nachfragen lässt sich - besonders gegen Ende des Sommers - doch ein Preisnachlass erzielen. In den offenen Basargeschäften ist Handeln durchaus angebracht. Auf keinen Fall nach der Methode " wir wissen doch alle, dass der erste Preis viel zu hoch ist" oder "Ihr spinnt ja, das ist zu teuer" oder, auch schon gehört: "JAJA, der Reiseleiter sagt, Ihr haut wegen dem Handeln erst mal 30% drauf, die zieh mal schnell wieder ab". Auch das von Reiseleitern beim Willkommensdrink gerne vermittelte Wort "pahalle" - teuer - bringt nicht unbedingt den gewünschten Effekt.... Eine Faustregel gibt es hier nicht, aber man kann schon sagen, dass mindestens 20% Nachlass drin sein müssten, umso mehr, je mehr man kauft. Die Verkäufer sind "Schlitzohren", die ihre Kundschaft gut kennen - da sie ausserdem fast ausschliesslich auf Provisionsbasis bezahlt werden, geht jeder Preisnachlass auch auf ihre Kosten. Grundsätzlich gilt: Bei den "Regeln" für´s Handeln kann man tief in Omas Sprichwortkiste greifen.... "Wie Du kommst gegangen, so wirst Du empfangen"....

Für Änderungen an Kleidung, Schmuck oder Lederwaren sollte aber auf keinen Fall Geld verlangt werden, das ist ein Service beim Kauf. 


Fotografieren/Fotomaterial

Analoge Fotografie
Die überall in der Stadt verteilten Fotolabors, die für ca. 8 Euro einen 36´er Film entwickeln, sind für Urlaubserinnerungen durchaus zu empfehlen. Filme oder Fotobatterien sollte man sich allerdings am besten mitnehmen, da diese teurer sind und auch manchmal überlagert. Grossformatige Bilder braucht man sowieso nicht im Urlaub und die sind auch meistens viel zu teuer.  Ich habe gute Erfahrungen mit der Qualität bei DILEK COLOR auf der Atatürk-Strasse Richtung Denkmal (rechte Strassenseite) gemacht, neben der grossen "Roman-Boutique" oder auch in der Atatürk-Strasse bei Görgün-Color. Bei diesen Fotolabors wird nicht an der Entwicklungszeit geknappst, um die Entwicklerlösung zu schonen... Fast alle Studios brennen den Inhalt ihrer Filme auch auf CD. Diesen Service bieten wir Ihnen übrigens auch bei uns im Laden für 5 €/CD.

Digitale Fotografie

Da die meisten jungen Türken Technikfreaks sind, bieten auch viele Fotoshops an, den Inhalt ihres Speichermediums für die Digitalkamera auf CD zu brennen, damit Sie wieder Platz zum Weiterknipsen haben. Natürlich können Sie von diesen auch schon Papierabzüge machen lassen, aber da dies zur Zeit noch teurer ist als in Deutschland, ist das nicht zu empfehlen. Auch Speicherkarten selbst können sie kaufen, aber derzeit noch zum etwa doppelten Preis...


Lebensmittel und täglicher Bedarf

Für Selbstversorger gibt es am westlichen Stadtrand, im Zentrum und in der östlichen Hauptstrasse den Supermarkt "Migros", dessen Sortiment einem deutschen in nichts nachsteht (leider auch nicht in den Preisen). An der Fleischtheke, die sehr ordentlich und sauber ist, kann es schon mal sein, dass man auf Deutsch bedient wird. Ausserdem gibt es die zum Mirgros gehörenden "ŞOK"-Supermärkte. Seit Dezember 2002 gibt es auch einen Metro-Markt, allerdings braucht man dazu, wie auch in Deutschland, die spezielle Einlasskarte. Ein guter Anbieter ist ausserdem der TANSAŞ, der auch eine ganz nette Auswahl an Weinen hat. Ausserdem gibt es noch die nicht zusammengehörenden Märkte MAKRO am Dolmusbahnhof und das Kaufhaus MAKROMARKET in der östlichen Hauptstrasse. Der neueste Hit ist der BIM, der "türkische Aldi", dessen Filialen wie Pilze aus dem Boden schiessen. In jedem Ortsteil gibt es mehrere davon. Günstig und chaotisch wie eben Aldi in seinen Anfangszeiten - hier muss man die Sonderangebote wirklich noch aus der grossen Kiste wühlen, was aber die Sache durchaus wert ist...

Für längere Aufenthalte (ab 3 Wochen) lohnt es sich, die "Migros-Clubkart" zu besorgen. Man bekommt sie an der Kasse und muss sie bei jedem Einkauf vorzeigen und kommt dann in den Genuss teilweise erheblicher Preisnachlässe - Sonderangebote "für die Allgemeinheit" gibt es eher selten.

Gemüse, Käse, Oliven und Obst kauft man am besten freitags auf dem großen Markt, auch in der Nähe des Dolmus-Bahnhofs. Vorsicht bei Yoghurt der Dorffrauen, schmeckt zwar sehr lecker, ist aber nicht ganz ohne - Durchfall ist schon mal drin. Bei Käse habe ich entsprechende Erfahrungen noch nicht gemacht.

 

Seit etwas über einem Jahr gibt es die Markthalle ("Toptanci Hali"), wenn man auf der 25-Meter-Strasse am Baskent Richtung Westen fährt, kommt eine sehr weitläufige Kreuzung. Dort gehts rechts nach oben und die näcshte Strasse glech wieder links. Die grosse Halle mit den überdimensionalen Gemälden mit Fisch und Obst ist die Markthalle.Dort bekommt man von Fisch über Fleisch, Obst und Gemüse, Käse bis hin zu Gewürzen und Trockenvorräte alles, was man so täglich braucht.

Die vielen kleinen Händler (bakkal) haben teilweise rund um die Uhr geöffnet und bieten die wichtigen Dinge des täglichen Bedarfs an - allerdings meist zu etwas höheren Preisen. 

Ebenfalls in der Atatürk Caddesi, neben dem bekannten Kalemarket (gegenüber Aquapark/Burger King), gibt es ein Kosmetik-Geschäft, das neben den wichtigsten deutschen Pflegeserien auch sehr günstige und gute türkische Schminkutensilien anbietet. Wer also auf sein "Schauma-Shampoo" nicht verzichten will: hier bekommt man es "relativ" günstig - allerdings kosten solche "Luxusartikel" in der Regel auch hier locker das Doppelte wie in Deutschland - also das Kosmetikköfferchen am besten daheim vollpacken....Weichen Sie auf die Marke "Hobby" aus, sie ist günstig und gut.

Besonders wichtig für Frauen: Tampons sind hier fast um das dreifache teurer als in Deutschland, also nicht vergessen!

 

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