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Schönen Urlaub. Mit uns.

Die Stadt Alanya an der Südküste der Türkei ist ein Gebiet, wie es gegensätzlicher kaum sein könnte: ländliche Idylle und Partymeile, lange Sandstrände und eiskalte Gebirgsflüsse in urwüchsigem Hinterland, uralte Ruinen und moderne Hotelanlagen...

Hier trifft sich Orient und Europa auf engstem Raum! Begleiten Sie uns auf einem Streifzug durch Alanyas Geschichte, Kultur und Nachtleben. Wir möchten Ihnen zeigen, dass Alanya und die Türkische Riviera mehr zu bieten haben als günstigen All-inclusive-Urlaub, Sonne, Strand und Meer.

 

Autos

Der Verkehr in der Türkei und in Alanya - einige wichtige Tipps

Viele Touristen sind unsicher, ob man in der Türkei "ein Auto mieten kann" - wenn Sie *natürlich* einige grundlegende Dinge beachten, ist das Fahren besonders im Grossraum Alanya genauso sicher wie in Deutschland (nebenbei bemerkt - die meisten Unfälle deutscher Touristen passieren durch die Unachtsamkeit als Fussgänger, z.B. beim Überqueren stark befahrener Strassen oder durch Alkohol!). Dass man sich nicht betrunken ans Steuer setzen sollte, ist eine Selbstverständlichkeit, dass man die Verkehrsregeln beachten sollte, die die gleichen sind wie in Deutschland, auch (Ausnahme: Die "rechts-vor-links-Regelung" gibt es zwar, ist aber unbekannt!).

Trotzdem gilt in der Türkei immer, dass man sich besser nicht darauf verlässt, dass alle Verkehrsteilnehmer auch die Verkehrsregeln beachten....

Alanya -Stadt ist eine Ausnahme, da die Verkehrspolizei besonders in der Hochsaison sehr starke Präsenz zeigt und schon im Voraus an neuralgischen Punkten "Wache steht". Der Bürgermeister von Alanya entstammt selbst einer alten Touristikerfamilie und hat in seiner ersten Amtszeit viel getan, um den Verkehr sicherer zu machen, und es ist ihm ohne Einschränkungen gelungen: So können Sie dort davon ausgehen, dass der Verkehr vergleichbar ist wie in einer deutschen Stadt zur Rush-Hour - nur dass sie dort nicht diese Massen von Reisebussen sehen ;-).

Die Parksituation - ein Kapitel für sich
Ein Problem ist der allgegenwärtige Parkplatzmangel. Parken Sie wirklich nur dort, wo es erlaubt ist, denn die türkische Polizei begnügt sich nicht mit dem Verteilen von Strafzetteln - sie ist gleich mit einem Abschleppwagen unterwegs, und wenn der auftaucht und hupt, sollten Sie sich beeilen - denn ist das Auto erst mal auf dem Abschleppwagen, wird man Ihnen diesen so schnell nicht mehr herausgeben - und es wird teuer!
Überall in der Innenstadt ist das Parken kostenpflichtig. Die Parkplatzwächter nehmen die Autonummer auf und bei Rückkehr wird dann kassiert. Die ersten 15 Minuten sind kostenlos, jede weitere Stunde kostet 1,50 TL.

 Lange Strecken mit dem Mietwagen
Wenn Sie "über Land" fahren, ist zu beachten, dass viele Türken bei weitem nicht die fahrerische Routine haben, wie wir das in Deutschland gewohnt sind - Ihnen werden sehr viel mehr unsichere Fahrer begegnen, da wegen des relativ teuren Kraftstoffs lange Fahrten oft mit dem billigen Überlandbus gemacht werden. Fahren Sie vorausschauend und gehen Sie nie davon aus, dass "der da mich doch sehen muss" und verzichten Sie im Zweifelsfall auf Ihrem "Vorrecht". Regeln und besonders Fahrbahnmarkierungen werden gerne ignoriert, aber ansonsten fahren die Türken eher defensiv, und da mehr altersschwache Schnauferl als aufgemotzte PS-Boliden unterwegs sind, hält sich die Gefahr in Grenzen. Was man so von Deutschland gar nicht kennt, ist die Situation, dass man auf einer einsamen Landstrasse plötzlich von einer Herde hochnäsiger Ziegen umzingelt ist, die nicht unbedingt sofort einsehen, warum sie die Strasse räumen sollen. Eine Aufregung für sich sind - besonders für Motorradfahrer - Haus- oder Hütehunde von mittlerer Ponygrösse, die Sie und Ihr Fahrzeug entweder als entlaufenes Schaf einstufen und zur Herde zurückjagen wollen oder dieselbe vor Ihnen beschützen zu müssen glauben.

Dann wären da noch wacklige und hochbeladene LKW, winkende Kinder, überladene Esel mit Überbreite und vor allem ältere Leute, die völlig die Erfindung des Automobils und der geteerten Strassen verschlafen haben und dementsprechend unerwartet in Ihrer Fahrbahn auftauchen...

Übertriebene Warnungen vor dem ach so gefährlichen Strassenverkehr halten wir aber trotzdem für überflüssig - den Strassenverkehr in Frankreich haben wir als weitaus riskanter erlebt. Trotzdem: Schauen Sie insbesondere beim Fahren über Land auch mal in die Kreuzung, wenn Sie grün haben. Insbesondere auf der stark befahrenen, aber landschaftlich herrlichen Strasse östlich Richtung Mersin (sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!!!) müssen Sie mit zahlreichen, langsamen und turmhoch beladenen LKW rechnen, die Sie besser nur in sehr übersichtlichen Strassenabschnitten überholen sollten.

Sonst noch zu beachten:

 

  • Bei kurvenreichen Strecken sollten Sie vor einer Kurve hupen, um überholende Autos zu warnen.
     
  • Gefahrenstellen (z.B. Schlaglöcher) sind kaum gekennzeichnet.
     
  • Die Autos sind nachts oft gar nicht oder nur unzureichend beleuchtet.
     
  • Es kann sein, das Tiere plötzlich die Fahrbahn versperren. In ländlichen Gebieten können Ihnen Ziegen- oder Schafsherden von teilweise 100 und mehr Tieren begegnen. Hupen Sie in dieser Situation ausnahmsweise NICHT - sie glauben gar nicht, wie arrogant Ziegen gucken können, wenn sie Ihnen den Weg versperren....
     
  • Die Überlandstrassen sind grösstenteils in einem sehr guten Zustand. Aber in den Bergregionen muss man aber weiterhin mit sehr schmalen, kurvigen und an Steilabstürzen völlig ungesicherten Strecken rechnen. Strassen zu Dörfern oder Ruinenstätten sind oft nur Schotterstrassen.
     
  • Auch wenn die Türkei als "Strandurlaubsland" bekannt ist, ist in den Wintermonaten bei Fahrten über Land Winterausrüstung unbedingt erforderlich. Insbesondere die beliebten Ziele Kappadokien und Pamukkale können im Winter durchaus mit alpinen Verhältnissen aufwarten, was der Landschaft zwar einen einmaligen Reiz gibt, beim Autofahren aber für unschöne Erlebnisse sorgen kann.
     
  • LKW- und Busfahrer sind mit Vorsicht zu geniessen, da sie wie überall in Europa unter enormen Zeitdruck stehen.
     
  • Für die in der Türkei am meisten gefahrenen Automarken, Renault, Ford und Fiat, gibt es fast in jedem Ort eine Werkstatt, die schnell und billig Autos reparieren. Das Wort "wirtschaftlicher Totalschaden" ist in der Türkei unbekannt.

 

Verkehrsregeln

a) Als Höchstgeschwindigkeiten sind vorgeschrieben:

innerhalb Ortschaften außerhalb Ortschaften
Pkw 50 km/h 90 km/h
Pkw m. Anhänger 50 km/h 70 km/h

Auf Autobahnen gilt die ausgeschilderte Geschwindigkeitsanzeige.Es besteht Gurtpflicht sowie ein absolutes Alkoholverbot. Wer sich mit einigen Promille erwischen lässt, muss mit erheblichen Strafen rechnen.

Tankstellen haben in der Regel durchgehend geöffnet. Die Dichte des Tankstellennetzes ist sehr unterschiedlich. An der Türkischen Riviera ist die Dichte sehr hoch. Jede Tankstelle hat einen Shop, wo Sie sich günstig mit Getränken und Snacks eindecken können. Tanken müssen Sie in der Türkei nicht selbst. Die "Tanker" wissen auch, welches Benzin in welchen Wagen kommt. Nennen Sie einfach den Betrag, für den Sie tanken wollen oder sagen sie "full", wenn vollgetankt werden soll.

Hinweisschilder

Bozuk Satih Schlechte Straße
Dikkat Achtung
Dur Stopp
Tehlikeli Viraj Gefährliche Kurve (die rotweissen Hinweisschilder für starke Kurven sind nicht sehr verbreitet)
Tasit Giremez Gesperrt
Yavas/Yavasla Langsam
Tek Yön Einbahnstrasse
Sollamayin Überholverbot

Park Yapilmaz
Park Etmeyiniz Park Yasak

Parkverbot
Sehir Merkezi Stadtzentrum
Hastane Krankenhaus

Kontrollen
Besonders zwischen Antalya und Alanya und in Alanya selbst (Burgberg!) sind Verkehrskontrollen (besonders Geschwindigkeits- oder Alkoholkontrollen recht häufig.
Wenn Sie über Land fahren, müssen Sie immer damit rechnen, in eine Polizei- oder Militärkontrolle zu kommen. Auch wenn die Beamten meist sehr marterialisch aussehen, sind sie höflich und korrekt, besonders die Militärpolizei (Jandarma). Sie sollten diese Kontrollen nie als Schikane ansehen, sondern als Gewährleistung Ihrer eigenen Sicherheit - nicht umsonst hat die Türkische Riviera im Gegensatz zu anderen Urlaubsländern eine erstaunlich niedrige Kriminalitätsrate. Selbstverständlich sollten Sie immer alle Papiere bei sich haben. Bei einem gemieteten Fahrzeug ist das vor allem der Meitvertrag, damit Sie sich als rechtmässiger Fahrer ausweisen können.

Bei einem Unfall

Wenn Sie das Fahrzeug bei uns gemietet haben: Rufen Sie AUF JEDEN FALL zunächst uns unter der Notfall-Nummer auf Ihrem Vertrag an!!!!! Wir helfen Ihnen auf jeden Fall weiter! Falls möglich, kommen wir zum Unfallort.

Bei Verkehrsunfällen sollte man IMMER die Polizei hinzuziehen!
Dies gilt insbesondere für gemietete Fahrzeuge, auch wenn der Schaden "nur" am eigenen Fahrzeug entstanden ist!
Bei jedem Unfallschaden, der über Haftpflicht- oder Kaskoversicherung zu regulieren ist, muss ein Polizeibericht aufgenommen werden, der immer einen Alkoholtest einschließt - andernfalls zahlt die türkische Versicherung nicht. Ganz wichtig ist die Feststellung des Namens und der Anschrift des Unfallgegners, der Anschrift seiner Versicherungsgesellschaft und die Policen-Nummer sowie das polizeiliche Kennzeichen und eine Beschreibung des gegnerischen Fahrzeugs. Wenn möglich, machen Sie Fotos, ggf. auch von Bremsspuren etc. .
Unterschreiben Sie aus versicherungs- und strafrechtlichen Gründen auf keinen Fall ein Schuldeingeständnis, versuchen Sie nicht, die Angelegenheit mit Geld unter der Hand zu regeln. Bestehen Sie auf einer Kopie des Polizeiberichts (ggf. um ihn später übersetzen lassen zu können).

Verhalten im Falle der Festnahme durch die türkische Polizei: das ist leider bei Unfällen mit Personenschäden oft der Fall. In der Regel sind die türkischen Polizisten Ausländern gegenüber höflich und korrekt, also bleiben Sie ruhig und gelassen. Bitten Sie unbedingt darum, dass die deutsche (oder welcher Nation auch immer Sie sind) Auslandsvertretung informiert wird. Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht verstehen! Sie haben das Anrecht auf einen Dolmetscher, der Ihnen von Ihrer zuständigen Auslandsvertretung vermittelt werden kann. Die Jandarma, die ausserhalb der Städte für die Polizeiaufgaben zuständig ist, sieht zwar mit Kampfmontur und Maschinenpistolen sehr martialisch aus, zeichnet sich aber durch Korrektheit, Freundlichkeit und Unbestechlichkeit aus.

Ein generelles Problem sind die meist fehlenden Fremdsprachenkenntnisse der Beamten. Erbitten Sie sich im Falle von Problemen auf jeden Fall einen Dolmetscher.

Wenn Sie im ADAC sind:
Der ADAC-Auslands-Schutzbrief und ADAC-Auslands-Super-Schutzbrief gelten auch in der Türkei und haben sich in vielen Fällen als nützlich erwiesen. Der ADAC ist in der Türkei vertreten und über die Firma Life-Express in Istanbul unter folgender Telefon- und Faxnummer zu erreichen:
Tel.: (212) 288 71 90
Fax: (212) 267 22 37

Die ADAC - Notrufzentrale in München ist 24 Stunden besetzt und unter:Tel. 0049 / 89-22 22 22 zu erreichen.

Wenn Sie bei uns gemietet haben:
Sie bekommen bei Vertragsabschluss eine Notfall-Nummer, die Sie jederzeit anrufen können. Egal bei welchem Problem, ob es mit der Automiete zusammenhängt oder nicht, rufen SIe uns an. Wir helfen weiter oder vermitteln entsprechende Hilfe.

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