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Schönen Urlaub. Mit uns.

Die Stadt Alanya an der Südküste der Türkei ist ein Gebiet, wie es gegensätzlicher kaum sein könnte: ländliche Idylle und Partymeile, lange Sandstrände und eiskalte Gebirgsflüsse in urwüchsigem Hinterland, uralte Ruinen und moderne Hotelanlagen...

Hier trifft sich Orient und Europa auf engstem Raum! Begleiten Sie uns auf einem Streifzug durch Alanyas Geschichte, Kultur und Nachtleben. Wir möchten Ihnen zeigen, dass Alanya und die Türkische Riviera mehr zu bieten haben als günstigen All-inclusive-Urlaub, Sonne, Strand und Meer.

 

Ausflüge auf eigene Faust rund um Alanya

 

Ein "Muss" für jeden Besucher ist natürlich die Burg, die sehr weitläufig auf dem Burgberg thront - man sollte sie sich auf alle Fälle anschauen, auch wenn nicht mehr allzuviel ausser den Aussenmauern und den Resten einiger Gebäude übrig ist. Der Blick entschädigt für vieles, und das Innere der Burg ist - besonders im Frühling - wildromantisch von Blumen überwuchert.

Im "Roten Turm" (erbaut 1225), einem weiteren Wahrzeichen Alanyas, ist ein kleines, aber liebevoll gestaltetes Museum über das "alte Alanya" eingerichtet. Ein weiteres kleines Museum findet man in der Nähe des Kleopatra-Strandes. Dort liegt auch die Damlatas-Höhle, die für ihre besonderen Luftverhältnisse (konstant 22° C, kohlensäurehaltige- und leicht radioaktive Luft) bekannt ist und denen Heilwirkung für alle möglichen Gebrechen zugeschrieben wird.

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Mit einem gemieteten Jeep oder per Taxi kann man an einen der zahllosen Picknick-Restaurants entlang des Flüsschens "Dimcay" der Hitze entkommen. Auf knöcheltief von Wasser (kalt!!!) überspülten Terrassen, Baumhäusern mit Matratzen und niedrigen Tischen oder mitten in den Fluss gebauten Pavillons kann man Forelle oder Hähnchen essen, Mitgebrachtes selbst grillen oder einfach nur faul rum liegen und sich mit Tee verwöhnen lassen...

ein kleiner Tipp: je weiter man in die Berge Richtung Staudamm, desto weniger "tourismuslastig" werden die Picknickplätze. Der Komfort lässt vielleicht auch etwas nach und First-class-Toiletten darf man dann auch nicht mehr erwarten, aber dafür ist es günstiger und für diejenigen, die lieber "Türkisches Leben pur" erleben möchten, ist es sicher interessanter dort.
Eine ausführliche Beschreibung eines Tages am Dimcay finden Sie hier
ca. 15 km weiter in den Bergen befindet sich die "Dim-Höhle", eine erst seit 1997 für den Tourismus erschlossene Tropfsteinhöhle. Die Höhle ist nicht sehr groß, aber eindrucksvoll beleuchtet und gut ausgebaut. Ein besonderes Erlebnis ist es, wenn ein Flötenspieler in einer dunklen Ecke steht und leise, traurige Musik spielt.... durch die besondere Akustik hört man die leisen Töne fast in der ganzen Höhle. Die Gänsehaut stellt sich dann nicht nur durch die feuchte, kühle Luft in der Höhle ein...

Allerdings scheint die Luft für Leute mit Kreislaufproblemen nicht sehr empfehlenswert zu sein - mir wurde etwas schwummerig...
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Das sonstige Hinterland

So verbaut die Stadt selbst ist, solch einen wilden und rauen Charme strahlt das gleich hinter den letzten Häusern beginnenden Taurusgebirge aus. Traumhafte Ausblicke auf´s weit entfernte Meer, schroffe Schluchten, schwindelerregende Serpentinen und eine herrlich klare Luft findet man so dicht an der Stadt wie sicherlich sonst nirgends. Besonders im zeitigen Frühling herrscht dort oben eine frische und klare Atmosphäre, am frühem Morgen hängen noch Nebelfetzen in den schattigen Ecken und der Tau glitzert in der Morgensonne.

Für Alanya eher ungewohnt ist die Stille, die hier oben herrscht....
Im Sommer kommt noch ein weiterer Vorteil hinzu: dort oben ist es immer einige Grade kühler als unten am Meer, selbst Ende März kann es noch sein, dass man vereinzelte Schneeflecken findet.

Wenn Sie sich nicht alleine in die Berge wagen, dann buchen Sie doch einfach eine geführte Wandertour!
Von weitem kann man die verschneiten Spitzen des Akdag noch bis den April hinein sehen, wenn unten am Strand schon die ersten Mutigen ins Wasser gehen....

An dieser Landschaft kann man "sich besaufen". Natürlich streckt auch hier der Tourismus seine Fühler aus, wenige Stellen sind wirklich unberührt. Aber ein Ausflug mit dem Jeep oder Motorroller "auf die Yayla" - die Almen mit den Sommerhäusern - lohnt sich allemal.... wer wirklich Zeit hat, kann auf einem Schotterweg im "Eselskarrentempo" bis nach Konya zuckeln.....

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Weitere Strecken
Wer etwas von der Umgebung sehen möchte, sollte sich mit einem Mietwagen Richtung Gazipasa aufmachen: kaum sind die letzten Häuser Alanyas verschwunden, wird die Strasse enger, die Bananenplantagen reichen bis an die Strasse und rechts fällt der Hang steil ab bis ins Meer. 

Hat man nach einem Zwischenstopp in Gazipasa (das selbst nicht viel zu bieten hat) noch nicht genug "Landschaft" gesehen, sollte weiter Richtung Anamur fahren: Hier wird die Landschaft wirklich atemberaubend..... Immer höher schraubt sich die Strasse, bis das Meer nur noch als blauer Schimmer tief unten zu erkennen ist. Dann geht es in engen Serpentinen wieder zum Meer hin...alleine die Fahrt ist ein Erlebnis.
Diese Strecke ist für jede Art Fahrzeug geeignet (ausser Roller), ein besonderer Fahrspass ist sie allerdings für Motorradfahrer.

Wer bis nach Anamur will, sollte berücksichtigen, dass man höchstens mit einer Durchschnitts-geschwindigkeit von ca. 40 km/h rechnen kann. Für die ca. 120 km sollte man mindestens -4 Stunden einplanen. Vorsichtiges Fahren ist auf alle Fälle angeraten: hier fahren sehr viele LKW auf dem Weg nach Mersin. Wer dann noch nicht genug hat, kann bis Kiz Kalesi fahren, wo man das berühmte Wasserschloss besichtigen kann.

Eine wunderschöne Beschreibung für eine mehrtägige Fahrt Richtung Osten, mit einem "Bogen" über Kappadokien und Konya zurück nach Antalya finden Sie in diesem Artikel der "Welt am Sonntag"

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Die besondere Tour

In die Gegenrichtung lohnt sich eine Tour an den Manavgat-Stausee, der noch weit hinter den "Wasserfällen" (eher ein "Wasserfällchen") liegt. Auch hier fährt man durch eine völlig einsame, grüne Landschaft, bis man nach ca. 20 km auf eine auf das Stausee-Gelände trifft. 

Der Stausee versorgt die gesamte Region mit Strom und ist deshalb "militärisches Sperrgebiet". Nachdem man das Elektrizitätswerk passiert hat, blickt man bald auf die 120 m hohe, imposante Staumauer. Nach einer 10 km langen Serpentinentour steht man auf der Mauer in schwindelnder Höhe und blickt staunend auf den tiefblauen, stillen See. Das kristallklare kalte Wasser lädt zum Schwimmen ein. Aber Vorsicht: bereits einen oder zwei Schwimmzüge vom Ufer entfernt fällt der Grund steil ab, der See wird bodenlos. Weiter zur Mitte hin scheinen sich Strudel zu befinden, es ist also Vorsicht geboten, zumal weit und breit keine Hilfe zu erwarten ist. Der See ist einsam und nur an 2 Stellen bewirtschaftet.
Auch der Handy-Empfang ist stark eingeschränkt - im Notfall ist man ziemlich auf sich selbst gestellt... Fährt man am Ufer entlang, findet man die eine oder andere "Einstiegsmöglichkeit" in das selbst im heissen August erfrischend kühle Wasser, der direkt am Ufer steil in die Tiefe abfällt (absolut ungeeignet für Nichtschwimmer!!!!).
 
Auch die nähere Umgebung des Sees ist durchaus eine Erkundung wert, probieren Sie mal die leckeren "Gözleme", eine Art Mehlfladen, der mit frischer Petersilie und Käse (meist aus Kuhmilch) auf einer nach oben gewölbten Metallplatte auf offenem Feuer zubereitet wird. Dazu trinkt man Ayran - super lecker und sehr sättigend!   

An einigen Plätzen kann man es sich sogar recht gemütlich machen und ohne Einsicht von der Strasse sonnen. Es ist einer der wenigen Plätze in dieser Region, die gleichzeitig am Wasser, wunderschön und noch dazu einsam sind..

Wenn Sie das Hinterland gerne kennenlernen möchten, aber aus dem einen oder anderen Grund nicht selbst fahren möchten oder können, bieten wir Ihnen hier individuelle Tourbetreuung an. Auch geführte Touren mit dem Geländemotorrad können Sie sich von uns individuell zusammenstellen lassen! Klicken Sie einfach auf das Auto, um mehr zu erfahren!!!

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