Ribbon Orange

force web

Schönen Urlaub. Mit uns.

Die Stadt Alanya an der Südküste der Türkei ist ein Gebiet, wie es gegensätzlicher kaum sein könnte: ländliche Idylle und Partymeile, lange Sandstrände und eiskalte Gebirgsflüsse in urwüchsigem Hinterland, uralte Ruinen und moderne Hotelanlagen...

Hier trifft sich Orient und Europa auf engstem Raum! Begleiten Sie uns auf einem Streifzug durch Alanyas Geschichte, Kultur und Nachtleben. Wir möchten Ihnen zeigen, dass Alanya und die Türkische Riviera mehr zu bieten haben als günstigen All-inclusive-Urlaub, Sonne, Strand und Meer.

 

Türkische Rezepte
oder kreativ kochen mit "türkischen" Zutaten

Viele Bücher beschäftigen sich mit der türkischen Küche, aber im grossen und ganzen ist es doch immer wieder dasselbe: Börek, Döner, Fisch & Co.
Hier habe ich einige neue, moderne türkische Rezepte aufgelistet, die ich selbst "erfunden" habe. Einiges ist auch von experimentierfreudigen Schwägerinnen - aber alles ist bereits gekocht und erprobt!

Auch einige sehr spezielle Rezepte, die typisch für die Region Alanya sind, finden Sie hier!


Basic - Tomatensosse im Glas

Die türkische Küche arbeitet sehr viel mit Tomaten, deswegen empfiehlt es sich, Tomatensosse auf Vorrat zu kochen - besonders dann, wenn man sich die köstliche Tomaten- und die Paprikasalca aus dem Urlaub mitgebracht hat... und aromatische Tomaten bekommen kann.
Wem das zuviel Stress ist, der kann einfach Tomatenmark und Zwiebeln anbraten, Tomaten aus der Dose dazu, aufkochen und fertig :-). Allerdings ist der Geschmack nicht wirklich zu vergleichen mit der selbstgekochten Sosse!!
Gewürzt wird die Sosse wenig, da sonst die Gefahr besteht, dass später alle tomatigen Gerichte gleich schmecken...

Für etwa 15 - 18 Gläser á 500 ml:

2-3 Liter Fleischbrühe
10 kg sehr reife, festfleischige Tomaten (am besten Eiertomaten)
3 kg aromatische Zwiebeln
200 ml Olivenöl - nicht kaltgepresst, der Geschmack verändert sich im Glas!!
100 gr Tomatenmark (am besten die Salca aus der Türkei, da sie aus getrockneten Tomaten hergestellt wird)
100 gr Paprikamark
Salz

Tomaten und Zwiebeln (wer´s kann, getrennt - ich kanns nicht) mit dem Fleischwolf durchdrehen. Der Vorteil des Fleischwolfs ist erstens, dass die Haut der Tomaten "zerquetscht" wird und ihren Farbstoff abgibt und zweitens, dass die Kerne unversehrt bleiben - die Optik und Konsistenz ist klasse! Das Mark mit dem Olivenöl und ggf. der Zwiebelpampe gut anbraten. Dann die Tomatenmasse dazugeben, leicht salzen und mindestens 20 Minuten gut kochen. Mit der Brühe wieder bis zur gewünschten Konsistenz auffüllen (ich fülle oft schon einen Teil sehr dickflüssig ab, den anderen Teil mache ich eher dünn). Wieder zum Kochen bringen.

Die Gläser heiss ausspülen, die Deckel auskochen. Gläser auf ein feuchtes Tuch stellen (dann platzen sie nicht) und rasch die kochende Sosse einfüllen. Ränder abwischen und mit dem heissen Deckel fest verschliessen. Am besten mit Handschuhen arbeiten, da die Haltbarkeit umso länger ist, je heisser das Ganze bleibt!). Gläser auf den Kopf stellen und so erkalten lassen.

Hält mindestens 6 Monate.

Dasselbe funktioniert auch mit Fleischbrühe (hier KEINE Zwiebeln verwenden, sie "oxidieren" (oder so?) und die Brühe wird sauer!!) Sehr simpel und eine wunderbare Basis für Suppen, Sossen etc. Der Zeitaufwand ist etwas höher, aber man muss ja nicht daneben stehenbleiben..

mehrere Kilo Knochen mit noch etwas Fleisch und Fett, am besten vom Lamm
Die Knochen abtupfen und mit Salz bestreuen.
Backofen mit 250 Grad vorheizen und die Knochen auf 2 Blechen ca. 1,5 - 2 Stunden anrösten. Das Fleisch kann ruhig gut braun werden.
In einem grossen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und nach Geschmack 1-2 Bund Suppenkräuter mitkochen (am besten zusammengebunden, damit sie nachher besser rauszufischen sind!!)
Die Knochen nochmals gut 2 Stunden auskochen und rausfischen. Die Brühe möglichst durchsieben. Fett nicht abschöpfen.

Die Gläser heiss ausspülen, die Deckel auskochen. Gläser auf ein feuchtes Tuch stellen (dann platzen sie nicht) und rasch die kochende Brühe einfüllen. Ränder abwischen und mit dem heissen Deckel fest verschliessen. Am besten mit Handschuhen arbeiten, da die Haltbarkeit umso länger ist, je heisser das Ganze bleibt!). Die Gläser auf den Kopf stellen, aber umdrehen, bevor das Fett auf dem Boden erstarrt. Dann bildet sich die schützende Fettschicht oben und versiegelt die Brühe zusätzlich.

Hält mindestens 3 Monate

Zusätzlich: das Fleisch von den Knochen abzupfen und auf einem Backblech einfrieren. Später in Gefrierbeutel einfrieren - das ist quasi die modernisierte und fettärmere Form des "Kavurma" - ausgebratenes Fleisch, dass mit Fett übergossen aufbewahrt wurde und z.B. (typisch türkische Dorfkost) später wieder gebraten und zusammen mit Spiegelei gegessen wird. Eine echte Delikatesse... und so typisch türkisch, dass Sie es im Tourismus nicht bekommen werden.


Türkisches Fladenbrot - Pide Ekmegi

1 kg Mehl plus Mehl für die Arbeitsfläche
gut 1/2 Liter lauwarmes Wasser
2 TL Salz
2 Würfel Hefe
Sonnenblumenöl für die Backbleche
1 Ei
1 TL Zucker
1 EL Olivenöl plus Öl zum Einölen
4 EL Sesamkörner
1 EL Schwarzkümmel (Cörek otu)

Zubereitung
Mehl mit Salz in eine Rührschüssel sieben. Hefe lauwarmen Wasser einrühren, unter das Mehl mischen. Alles zu einem weichen Teig verarbeiten und etwa fünf Minuten kräftig durcharbeiten, bis er nicht mehr klebt.
Zugedeckt an einem warmen Platz etwa 30 Minuten gehen lassen.
Backofen auf 250 Grad Celsius vorheizen.

Zwei große Backbleche einfetten und mit reichlich Mehl bestreuen.
Teig mit bemehlten Händen nochmals kurz durchkneten, zu vier gleich großen Kugeln formen.
möglichst kalte Arbeitsfläche mit etwas Mehl und Grieß bestreuen. Jede Kugel zu einem runden Fladen von etwa 25 Zentimeter Durchmesser flachdrücken, je zwei auf ein Blech legen. Zugedeckt weitere zehn Minuten gehen lassen. Ei mit Zucker und Olivenöl verquirlen, Fingerspitzen einer Hand einölen, damit in die Fladen im Abstand von vier bis fünf Zentimeter ein Rautenmuster eindrücken. Brote mit der Eimischung einpinseln, mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen. Nacheinander in Ofenmitte in zehn bis zwölf Minuten goldbraun backen.

Wichtig: Nach fünf bis sechs Minute Backzeit die Ofentür kurz öffnen, 1/4 Tasse kaltes Wasser rasch auf den Ofenboden gießen und die Tür sofort schließen. Brot zu Ende backen. Am besten heiss servieren. Dazu reicht man als Vorspeise Knoblauchjoghurt und Domates Ezmesi.


Gefügelpastete
dekorativ und leicht - tolle Vorspeise oder Hauptgericht!

500 gr Putenoberschenkel durch den Fleischwolf gedreht oder beim Metzger durchdrehen lassen
4-5 Hühnchen-Filetspitzen oder ein Filet, in dünne Streifen geschnitten
ca. 250 gr Hühnchenleber (Gewicht geputzt) in Würfeln
1 Zwiebel, gehackt
1 Handvoll glatte Petersilie, grob gehackt
1 kleine Stange Lauch oder 2 dicke Stangen Frühlingszwiebel, in Scheiben
1 mittelgrosse gekochte Kartoffel
1 geh. Esslöffel Speisestärke
1 Teel Backpulver
1 Esslöffel Balsamessig oder Traubenessig
etwas Pul Biber, Salz, Pfeffer, Knoblauch

4-5 Blätter fertiger Blätterteig

Butter zum Bestreichen und Braten
Backofen auf 150 Grad vorheizen

Das Fleisch und die Hühnchenleber kurz in Butter anbraten, salzen, pfeffern. Beiseite legen zum Auskühlen, die Bratbutter aufbewahren. Das Hackfleisch mit allen Zutaten gut durchkneten, bis die Kartoffel komplett untergearbeitet ist und das Fleisch eine glatte Masse ergibt.

Eine Kastenform mit reichlich Butter ausstreichen, mit Blätterteig auslegen, sodass oben rundum ca. 1 cm Teig überhängt. Ein Drittel des Hackfleischs in die Form streichen. Dann eine Lage Hühnchenfilets darauf legen, das zweite Drittel Hackfleisch darüber. Auf diese Schicht kommen die Leberstückchen und zum Schluss die letzte Schicht Hackfleisch. Es sollte noch gut ein cm Platz sein. Dann die Teigenden über den Fleischteig schlagen, mit Butter oder Fett aus der Pfanne bestreichen und einen Deckel draufsetzen. In den Deckel 2 Löcher schneiden, aus Alufolie einen "Kamin" rollen und reinstecken (sonst reisst der Teig, ausserdem zur Garkontrolle). Zum Schutz eine zweite Kastenform darüberstellen oder mit Alufolie abdecken.

In den Backofen stellen und mindestens 45 Minuten bei sanfter Hitze - max. 130 Grad - garen. Die letzten 10 Minuten Deckel oder Folie abmachen. Garkontrolle: wenn der Fleischsaft, der aus den "Kaminen" rausläuft, klar ist, ist die Pastete durch.

Wer keinen Blätterteig mag, kann den auch ganz weglassen oder einen Mürbeteig verwenden.


Rote-Linsen-Suppe
*meine Lieblingssuppe* schöne Farbe, toller Geschmack!

Zutaten für 4 Personen

1,5 l Fleischbrühe
je 2-3 EL frische Petersilie und Pfefferminze feingehackt (zur Not geht auch trockene)
2 EL Olivenöl
1 Stk Zwiebel fein gehackt
1 EL Tomatenmark
1 TL schwarzer Pfeffer
1 Stk Karotte
1 1/2 Tassen rote Linsen, ca 1 Stunde eingeweicht
Saft einer halben Zitrone
Salz

über die Suppe:
100 gr Butter
1 Tl scharfes Chilli ("Pul Biber") 1 TL Rosenpaprika

Zwiebeln, Karotte und Tomatenmark im Öl kräftig anbraten (die Zwiebeln dürfen aber nicht braun werden!). Dann die abgetropften Linsen dazugeben und ebenfalls kurz braten. Mit der Brühe auffüllen und gut 20-30 Minuten kochen. Danach erst! salzen, pfeffern, Kräuter dazugeben, zum Schluss etwas Zitrone nach Geschmack. Danach nach Geschmack fein oder grob pürieren.

Die Butter zerlassen und mit dem Chilli verrühren, kurz aufschäumen lassen und über die Suppe in die Teller geben (oder in einer Sauciere auf den Tisch stellen)

Soll die Suppe ein Hauptgericht sein, kann man noch geröstete Weissbrotwürfel darübergeben.

Domates Ezmesi - Tomatenpüree
schnöder Name für eine herrliche Sommerabendgrillbeilage. Schnell, einfach und superlecker!

Sollte einige Stunden ziehen

500 gr sehr reife Fleischtomaten oder 1 Dose Tomaten fein gehackt
1 rote Paprika, püriert
2 EL Tomatenmark
1 Zwiebel, sehr fein gehackt
2-3 Zehen Knoblauch, mit Salz verrieben
frische Petersilie und Minze fein gehackt
ggf. etwas frischen Oregano
2-3 EL feines Olivenöl
1 kleine, grüne scharfe Chilli

Alle Zutaten miteinander verrühren. Am besten wird die Konsistenz, wenn man alles durch den Fleischwolf jagt. Mindestens 2-3 Stunden kaltstellen, damit sich die Aromen verbinden. Achtung: Basilikum schmeckt zwar gut dazu, ist aber dann zu dominant! Schmeckt lecker auf frischem oder getoastetem Weissbrot und zu Fleisch.


Avocado Ezmesi
vielen in Deutschland besser als Guacamole bekannt, aber im Raum Alanya sehr beliebt auch bei denen, die keine Ahnung von der mexikanischen Küche haben!

2 sehr reife Avocado
1 EL Joghurt
reichlich Knoblauch
frische Minze
2-3 Frühlingszwiebeln
Saft einer Zitrone (besser Limone/Limette)
2 EL Olivenöl
1 feingehackte, kleine Tomate (oder 2-3 Cherrytomaten)

Alle gut gekühlten Zutaten ausser die Tomate und das Olivenöl fein mixen oder pürieren (das Olivenöl wird beim Pürieren/Mixen bitter). Danach das Öl unterrühren und die gehackten Tomaten. Sofort servieren. Soll es aufbewahrt werden, sofort nach dem Mixen in ein möglichst hohes, schmales Gefäss füllen und direkt auf die Oberfläche Klarsichtfolie streichen - oder das Öl nur auf die Oberfläche giessen und erst kurz vor dem Servieren unterrühren - die Avocadocreme wird sonst unansehnlich braun!


Tarator/Talatur
Alanya´s säuerlich-nussige Spezialsosse für Fisch, helles Fleisch und gebratenes Gemüse!
Hier ist Handarbeit angesagt, aber der Aufwand lohnt sich...

200 gr. Walnusskerne grob vorgehackt
6-7 (!) Zehen Knoblauch
Saft von 2 Zitronen
2 TL Salz
250 ml heisses Wasser
2 trockene Brötchen, grob zerdrückt

Die grob vorgehackten Nüsse zusammen mit dem Salz und Knoblauch und dem Saft einer Zitrone nach und nach im Mörser so fein wie möglich zerstampfen (es geht auch die Schnellvariante im Mixer, aber mir scheint dann der Nussgeschmack etwas unterzugehen), in eine Glasschüssel geben. Das Brot ebenfalls unter Zugabe der zweiten Zitrone zerstampfen. Zu den Nüssen in die Glasschüssel geben, das heisse Wasser dazu und gut verrühren. Das Gemisch sollte mindestens 8 Stunden stehen, damit sich die Aromen verbinden. Die Sosse zieht sehr stark nach und dickt ein. Im Original wird sie sehr dünn gegessen, man sollte kurz vor dem Servieren nur heisses Wasser nachfüllen. Gerät sie zu dünn, kann man sie mit Paniermehl wieder etwas andicken.

Traditionell wird die Sosse zu hellem Seefisch, gebratenen Auberginen oder "Diken Kabak" - eine Art sehr fester Zucchini, die scheibenweise gebraten wird, gegessen.

Antipasti auf türkische Art - Crosscooking pur...
für 12 Stück

eine Eigenkreation, die italienische und türkische Küche "verheiratet"...

3 Platten Yufkateig, Blätterteig geht auch
1 Ei
2 EL Olivenöl
etwas Wasser
Kichererbsen, Linsen oä zum Blindbacken
2-3 EL Sesamkörner

2-3 Auberginen (generell kleine, am besten sind weiss-lila gestreifte, die haben ein besonders mildes Aroma)
4 grosse Champignons
2 Dolma Biber (kleine blassgrüne Paprika)
ggf. eine frische rote Chilli
1 Zucchini (dunkelgrüne)
2 Knoblauchzehen
frische Petersilie und Minze
1 EL Essig
Salz, Pfeffer

1 Dose Tomaten, abgetropft (oder ein halbes Rezept Domates Ezmesi, siehe oben)
Salz, Pfeffer

Eine Yufkaplatte auf einer glatten Fläche gut ausbreiten, mit der Ei-Ölmischung reichlich bestreichen/betropfen und eine weitere Platte vorsichtig möglichst glatt drüber legen, wieder bestreichen und die dritte drauf. Die meist dickeren Ecken abschneiden und 12 Quadrate mit einer Kantenlänge von ca. 10 cm ausschneiden. Die Quadrate in eine gefettete Muffinform legen, die Ecken nett drapieren, mit etwas Ei-Öl bepinseln und Sesam auf die Ecken streuen; mit Erbsen o.ä. zum Blindbacken füllen.

Nicht zu viel nehmen, sonst wird es unten matschig. Man kann auch 5 Minuten vor Garende die Erbsen rausnehmen, dann wird der Boden auch krosser. Bei 180 Grad ca. 15 -20 Minuten in den Ofen, bis die Ecken hellbraun und knusprig sind. Zum Auskühlen aus der Form nehmen.

Wer keine Muffinform hat: es geht auch mit Kaffeetassen, dann nur eine pro Person rechnen.

Das Gemüse in ca. 5 cm lange, 1 cm breite dünne Streifen schneiden. Die Auberginen gesondert halten, ggf. (je nach Sorte, die weiss gestreiften brauchen das nicht) 10 Min. mit Salz bestreut ziehen lassen. Das Gemüse in Olivenöl dünsten, bis es zart, aber noch bissfest ist.

Mit gutem Essig ablöschen, beiseite stellen. Die Auberginen in etwas reichlicher Öl und gehacktem Knoblauch schön braun anbraten, mit dem restlichen Gemüse vermischen (das Öl aus der Pfanne verwenden!). Mit fein gehacktem Knoblauch und Chili, Petersilie und Minze sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Ca. 1 Stunde ziehen lassen.

Die Tomaten aus der Dose mit der Gabel fein zerdrücken, mit Salz und Pfeffer und etwas Zitrone abschmecken. (man kann auch fertige Tomatensosse aus dem Glas nehmen, ich habe selbst eingekochte.).

Auf einem Teller 2-3 EL der Tomatensosse flach ausstreichen und mit glatter Petersilie garnieren. Wers mag, kann noch einen Klecks Creme fraiche (oder mit etwas Milch glatt gerührtes Labne) auf den Tellerrand setzen. Auf den Teller je zwei der Yufkakörbchen setzen, in diese jeweils 1-2 EL des Gemüses füllen und servieren. Man kann es je nach Jahreszeit und Geschmack entweder heiss, lauwarm oder gut gekühlt servieren.


Hühnchen Börek
für ca. 2-3 Personen als Hauptmahlzeit
Bild

3 Yufka-Platten
1 grosses Hühnerbein
100 gr. gehackte Walnüsse
2 grosse EL Philadelphia/Labne
1 Ei
3 EL Tulum Peyniri (ein krümeliger Schafskäse - Feta geht auch!)
1 Handvoll Petersilie, gehackt
2 Stengel frischen Dill, gehackt
2 Zehen Knoblauch, zerdrückt mit Salz
1 Teel Pul Biber

Olivenöl zu Einstreichen

Das Hühnerbein in nicht zuviel Salzwasser kochen, abkühlen lassen (Brühe aufheben!!) und fein zupfen.
Alle Zutaten ausser Pul Biber gut vermengen. Falls es zu zäh ist, etwas Brühe untermischen - soll gut streichfähig sein!

Die Yufkaplatten aufeinander legen, jeweils mit Olivenöl und etwas Brühe bestreichen.

Die Fleischmasse dünn und gleichmässig auf die Platten streichen, an den Rändern je ca. 5 cm frei lassen, den oberen Rand ca. 10 cm. Pul Biber darüber streuen.

Die überstehenden Ende rechts, links und unten über die Masse schlagen, die Platten vorsichtig fest einrollen, immer wieder mit öl und wenig Brühe bestreichen. Die Rolle fest in Alufolie einrollen und für ca. 1 - 1,5 Stunden ins Gefrierfach stellen, damit sie schnittfest wird und durchzieht.

Dann in ca. 2 cm dicke Streifen schneiden, in eine flache und eingeölte Form legen. Über jede Scheibe nochmal je 2 EL Brühe geben.

Locker mit Alufolie abdecken und für ca. 30 Minuten bei 200 Grad in den Ofen, besser bei Ober-Unterhitze, bei Heissluft wirds trocken.

Dann die Alufolie abmachen, nochmal Brühe darüber und gut 10 - 15 Minuten bräunen lassen. Heiss servieren...


Lamm-Medaillons auf Salatbett
im Original mit den Filets einer kleinen Ziege - köstlich!
Ein wunderbares Sommergericht für 2 Personen
Tipp: die abgetupften und geschnittenen Filets einige Tage (5-7) in reinem Öl marinieren - im Kühlschrank ist das bis zu 3 Wochen möglich. Das Fleisch wird herrlich zart!

2 Lammfilets, in ca. 2 cm dicke Scheiben geschnitten
Rucola
Cherrytomaten geviertelt
in Olivenöl geröstete Weissbrotwürfel
1 Handvoll geröstete Sonnenblumenkerne
etwa 100 gr Ziegenfrischkäse gewürfelt, in der Pfanne oder Mikrowelle kurz angewärmt/angeschmolzen

Vinaigrette (sollte mind. 30 Minuten ziehen):

Olivenöl
1 mit Salz zerriebene Knoblauchzehe
Saft einer Zitrone (oder heller Balsamico)
Pfeffer aus der Mühle

Auf 2 flachen Tellern ein "Salatbett" drapieren, die Vinaigrette darüber giessen, danach Weissbrot, Sonneblumenkerne und Ziegenkäse darauf verteilen.
Die Medaillons von beiden Seiten scharf anbraten, sie sollten innen noch leicht rosa sein. Auf dem Salatbett sofort servieren.

GÜVEC
Warum bei den Rezepten ein Kochtopf erwähnt wird? Weil dieser spezielle Topf ein Gedicht für Schmorgerichte aller Art ist - und auch noch gut aussieht! Also:
wer sich aus dem Urlaub in Alanya noch kein "Güvec" mitgebracht hat - das sind diese dekorativen, runden Tontöpfe mit dem hohen Deckel - sollte das dringend nachholen... wichtig: sie sollten unglasiert sein - und zwar innen und aussen! Die Gerichte schmecken mit jedem Kochen besser darin.
Vorbehandlung:
Vor dem ersten Kochen den Topf mit heissem, fast kochendem Salzwasser überbrühen. Den Topf für mindestens 24 Stunden im Salzwasser stehen lassen. Danach offen gut durchtrocknen lassen.
Vor jedem Kochen: Backofen vorheizen. Topf eine halbe Stunde in heissem Salzwasser wässern.Bitte beachten: Kochzeiten verlängern sich bei heisser Füllung um 50%, bei kalter Füllung (rohes Gemüse etc.) um fast das Doppelte! Wichtig: niemals Reiniger verwenden. Säubern nur mit heissem Wasser. Hartnäckige Bratränder mit Salz abreiben. Lässt man in dem stark verschmutzten Güvec sehr heisses Salzwasser stehen, treibt dieses die Fettreste aus den Poren und man kann das Fett einfach aussen abwischen. Offen trocknen lassen, am besten gespült in der Restwärme des Backofens.

Wichtig sind sehr hohe Temperaturen im Backofen! Es dauert sonst ewig... Hier 2 Rezepte zum Ausprobieren.


Thunfisch - Güvec
mit frischem oder tiefgekühltem Thunfisch ein Gedicht - geht aber genauso gut mit anderen festfleischigen Fischarten, die man als Filet kaufen kann.
Für 4-6 Personen

1 kg Fischfilet (möglichst dick geschnitten, TK-Fisch nicht auftauen)
2-3 Kartoffeln
2 Zwiebeln
250 gr TK-Erbsen
1 Zucchini
2-3 lange grüne Paprika (nach Geschmack scharf oder mild)
2-3 reife Tomaten
einige Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, 1 Bund frischer Dill
Saft einer Zitrone
Für die Sosse:
entweder fertige Pizzasauce aus der Dose oder aus
1 Dose Tomaten
1 Zwiebel
2 EL Tomatenmark eine Tomatensosse nach Geschmack kochen.

Den Topf wie oben vorbereiten. Backofen vorheizen.
Kartoffeln schälen, in dicke Scheiben schneiden und auf den Boden des Güvec legen, leicht salzen und pfeffern. Den Fisch in ca 3x3 cm dicke Würfel schneiden, trockentupfen, salzen, pfeffern, mit der Zitrone und dem Dill vermengen und auf die Kartoffeln legen. Die Erbsen darüber streuen. Auf den Fisch 1 cm dicke Zwiebelscheiben und den Knoblauch schichten. Darauf die Zucchini, die Tomatenscheiben und zuletzt die längs halbierten Paprika.

Die Tomatensosse kräftig würzen. Sie sollte recht dünn sein. Möglichst kochend auf das Gemüse geben. Topf sofort verschliessen und den Deckel rundum mit Alufolie fixieren. Auf der untersten Schiene mindestens 1 Stunde bei höchster Stufe (250 Grad) backen. Danach Backofen auf 180 Grad drosseln und noch ca. 20 Minuten ohne Deckel backen.

Bolognese-Güvec
hier haben sich wieder mal meine Vorliebe für die italienische und die türkische Küche getroffen...

Für die Sosse:
300 gr nicht zu mageres Hackfleisch (am besten schmeckt halb Rind/Halb Lamm - gibts bei jedem türkischen Metzger frisch und günstig!)
1 Zwiebel
1 Bund Suppengrün (Karotten, Sellerie, Lauch, Petersilie)
1 rote Paprika
1 Dose Tomaten oder 12 Glas Tomatensosse
2 EL Tomatenmark
Wasser, Salz,Pfeffer, Oregano etwas Kimyon (Cumin, Kreuzkümmel)
1 gestr. TL Zucker
Saft 1/2 Zitrone
Olivenöl

Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebel, das Suppengrün und die Paprikaschote fein hacken und andünsten, dann das Hackfleisch dazugeben. Gut anbraten. Das Tomatenmark dazu und noch etwas braten.Die Tomaten fein hacken und dazu geben (oder die Sosse dazu) und abschmecken. Mit den Gewürzen, Zucker und Zitrone abschmecken. Die Soße sollte nun etwa 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln.

Für das Gemüse:
2 grosse Kartoffeln
2 Auberginen
2 Zucchini
4-5 grosse Champignons
2 Zwiebeln
2 grüne Spitzpaprika
1 rote Paprika
1 Tomate
reichlich Knoblauch.

Alles in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden. In den Topf in folgender Reihenfolge einschichten (immer wieder etwas salzen) Kartoffeln - Auberginen - Zwiebeln - Champignons - Zucchini - rote Paprika - Knoblauch (nur leicht andrücken, nicht zerschneiden).

Die Sosse wieder zum Kochen bringen, mit Wasser oder Brühe verdünnen, über das Gemüsse giessen. Mit einer Gabel leicht auflockern, damit sich die Sosse besser verteilt. Darauf dann die Tomatenscheiben und den längs halbierten Spitzpaprika.

Topf sofort verschliessen und den Deckel rundum mit Alufolie fixieren. Auf der untersten Schiene mindestens 1 Stunde bei höchster Stufe (250 Grad) backen. Danach Backofen auf 180 Grad drosseln und noch ca. 20 Minuten ohne Deckel backen. Ggf. auf dem Gitter dirket auf den Boden des Backofens stellen.

Salat mit Granatapfelsirup (Nar eksisi)

eine feine Vorspeise, die man zwar auch mit Balsamico machen kann, aber dann geht die Rafinesse doch etwas verloren...

1-2 kleine rote Zwiebeln
längs schneiden,

mit Sumach und Salz vermischen und  fest ausdrücken (dabei geht die Schärfe etwas weg),
Roka (Rucola) schneiden,
Cherrytomaten vierteln, alles auf einer Platte anrichten.
Etwas weissen Käse (am besten Tulum Peyniri, alternativ geht auch Parmesan) darüber krümeln.

Vinaigrette:
Essig,
Olivenöl,
eine mit Salz verriebene Knoblauchzehe,
Pfeffer aus der Mühle,
mit 2 EL Granatapfelsirup vermischen,
etwas Wasser dazu und darüber.

Dazu leicht angetoastetes Weissbrot zum Auftunken der Vinaigrette. Alternativ kann man auch geröstete Weissbrotwürfel über den Salat geben!

Patlican ve Kabak Salatasi - Auberginen-Zucchinisalat
diesmal zur Abwechslung türkisch - französisch

Backofen auf 225 Grad vorheizen.

Auberginen längs in schmale Scheiben schneiden (je dünner, desto besser), salzen, wässern. Nicht schälen.
feste, kleine Zucchini längs mit dem Kartoffelschäler in dünne Scheiben schneiden.

Auf ein Backblech Olivenöl giessen, dass die Fläche komplett bedeckt ist. Darüber gleichmässig Salz, Pfeffer, gehackten Knoblauch und Pfefferminze streuen, wenn vorhanden, frische feingehackte rote Chillies.

Die Zucchini- und Auberginenscheiben möglichst flach und dachziegelartig auf das Backblech legen, wenn mehrere Schichten draus werden, dazwischen immer wieder die Öl- und Gewürzmischung drauf giessen. Besser wird es allerdings, wenn nur eine Schicht pro Backblech gemacht wird.

Das ganze in den Backofen möglichst weit unten einschieben und backen, bis die Scheiben leicht gebräunt sind (ca. 20 - 30 Minuten). Dann rausnehmen und sofort auf ein Gitter oder Küchenpapier legen, damit sie sich nicht so mit Fett vollsaugen. Auskühlen lassen.

Aus Essig, Wasser, Salz, Pfeffer, frischen Kräutern, feingehackten Chillies und Knoblauch eine Salatsosse machen. In eine grosse, flache Schüssel die Scheiben flach einschichten, über jede Schicht ein paar Löffel der Salatsosse geben.

Das ganze in den Kühlschrank und ein paar Stunden, am besten über Nacht einlegen.

Schmeckt auch lecker, wenn man rote Paprika im Ofen mitröstet, die Haut abzieht und den Paprika in Streifen schneidet und mit einlegt.


Manti - türkische Tortellini
diesmal ohne italienische Anleihe von mir, das Rezept ist original... Am besten sollen die Manti (Gesprochen "mante") aus Kayseri sein.

Zubereitung:
man macht ganz ordinären Nudelteig (Mehl, Eier, Wasser, Salz, ich nehme noch etwas Maismehl dazu, damit sie schön gelb werden). Der Teig mus ziemlich glatt sein (ich vergleiche das gerne so: wenn es sich anfühlt wie ein Kinderpopo, wenn man über die Teigkugel streicht, hat sie die richtige Konsistenz).

Dann die Kugel in Klarsichtfolie eingeschlagen 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Auf einer bemehlten Platte (am besten Marmor) dünn ausrollen (ich teile den Teig in kleine Stücke und tue den Rest wieder in den Kühlschrank)
Vierecke ca. 2 cm Kantenlänge schneiden.... kleiner wäre besser, aber ich kriege so kleine Mante leider nicht hin. Das Auswalzen macht man am besten mit der Nudelmaschine. Der Teig sollte nicht dicker als ca. 2 mm sein!

Für die Füllung fein durchgedrehtes fettes Rinderhack (schmeckt besser wie mageres, das wird gern wie Gummi; und am besten 2-3mal durchdrehen lassen) kräftig würzen, kein Brot oder Ei dazu wie bei Köfte.

Auf jedes Viereck ein bisschen Fleisch (ca. Bohnengrösse, mit dem türkischen Teelöffel gehts am besten) geben und mit nassen Fingern die Ecken der Teigplatte in der Mitte zusammendrücken und etwas drehen. Ca. 30 Minuten trocknen lassen. Man kann sie auch im auf 150 Grad vorgeheizten Backofen 5-10 Minuten trocknen.

(Zum Einfrieren: gut 2 Stunden trocknen lassen, dann in den Kühlschrank zum Durchkühlen - damit sich beim Einfrieren kein Kondenswasser bildet) und auf einer Platte in den Eisschrank. Nach dem Einfrieren in eine Tüte - zum Kochen nicht auftauen!)

In reichlich (aber wirklich reichlich) sprudelnd kochendem Salzwasser portionsweise kochen, bis die Mante nach oben steigen - nur ca. 2 Minuten!!

Und so werden sie serviert:
Auf eine Platte geben, etwas auskühlen lassen, cremig gerührten Yoghurt darüber und über das ganze reichlich mit Pul Biber und Paprika geschmolzene Butter geben. Wer´s nicht scharf möchte, aber auf die schöne Optik der roten Butter auf dem Yoghurt nicht verzichten will, kann alternativ auch etwas süsses Paprikapulver unter die Butter rühren.


Pikante Muffins für Backfaule
eigentlich gar nicht türkisch, aber lecker! ;-)

Bild

6 Doppelplatten Blätterteig
2 Eier
ca. 1 Tasse Paniermehl
2 Essl. Yoghurt
ca 100 g Hackfleisch (ich nehme Pute)
Petersilie
Minze
2 Frühlingszwiebeln
1 Schuss Milch
1 Handvoll geriebenen Käse
2 Knoblauzehen
Salz, Pfeffer,
Gewürzmischung (türkisches Baharat oder deutsche oder "Mexiko-Mischung" oder was auch immer!)
Öl zum Ausstreichen
Sesam und/oder Schwarzkümmel

Die Eier schaumig schlagen, alle anderen Zutaten zufügen.
Die Teigplatten halbieren, in die gut gefettete Muffinförmchen legen.
In jede Vertiefung einen guten Esslöffel Füllung geben, die Ecken des Blätterteigs locker darüberschlagen, mit Öl bestreichen und Sesam und/oder Schwarzkümmel darüberstreuen.

Dann das ganze bei 200 Grad ca 30 Minuten in den Backofen. Die Füllung sollte soufflé-ähnlich aufgehen, am besten geht das, wenn man das Eiweiss zuerst steif schlägt.


Domates soslu Köfte
Hackfleischbällchen in Tomatensosse

ca. 250 gr nicht zu fettes Hackfleisch, besonders raffiniert mit Putenhackfleisch
1 trockenes Simit (oder Sesam-Brötchen), in heissem Wasser eingeweicht und ausgedrückt
1 Ei
1 kleine Zwiebel
etwas Kartoffelmehl (ca. 1 TEEL.)
Minze, Petersilie, Kimyon (Kreuzkümmel), Pfeffer, Chili, Knoblauch mit der Zwiebel im Stabmixer häckseln, alles vermengen und knapp wahlnussgrosse Hackfleischbällchen machen (eher kleiner), kalt stellen (am besten 15 min im Gefrierschrank)

als besonderes Leckerli kann man jeweils ein Stück Beyaz Peynir (Weisskäse) oder eine entkernte schwarze Olive in die Mitte packen, das ist ein doller Effekt ;-)

1 gehackte Zwiebel
1 Essl Paprikasalca (für die "Deutschländer" : Ayvar, jugoslawisch)
2 zerdrückte Knoblauchzehen in
1 Essl Butter anbraten

2 grosse oder 4 kleine Tomaten enthäuten, fein hacken und zugeben. Aufkochen.

wenig !! Salz, Pfeffer und Et Suyu (Fleischbrühe) dazu geben, mit ca. 300 ml Wasser aufgiessen (vorher abkochen).

In die leicht (!!) köchelnde Tomatensosse einzeln die Hackfleischbällchen gleiten lassen, ca. 15 Minuten offen köcheln lassen.

Dazu schmeckt natürlich Reis (es gibt Reis, Baby ;-)) und Brot.


Türkische "Canneloni"Variante
hatten wir schon mal die italienische...?

für 4 Personen

8 kleine Omletts (möglichst dünn) backen...

dafür braucht man:
3 Eier
2 Eßl Sodawasser (ne Messerspitze Backpulver tuts auch
1 Glas Milch
Salz, Pfeffer, "sarimsakli cesni" (Konoblauchpulver von Knorr) Kekik, Petersilie fein gehackt
und das ganze mit Mehl verquirlen, bis ein dünnflüssiger Teig entsteht, in Butter hell ausbacken, warm stellen

Für die Füllung:

1. ca. 150 g Hackfleisch
1 kleine Zwiebel, feingehackt
2 Tomaten, enthäutet und fein gehackt
1 Handvoll Petersilie, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, mit Salz und rosa Pfeffer zerdrückt
1 Eßl Tomatensalca
1 Teel. "osmanli baharat" - wers nicht hat, Grillgewürz tuts auch

Zwiebel, Knobi und Salca in Butter anbraten, dann die Tomaten dazu, leicht einkochen lassen. Hackfleisch dazu, anbraten und mit ca. 2 Wassergläsern abgekochtem Wasser (sonst schmeckts wässrig) auffüllen, etwas einkochen lassen.

Zur Seite stellen, in der Pfanne noch etwas Tomatensalca anbraten und auffüllen.

2. ca. 2 Handvoll frischer Spinat
1 Bund frische Zwiebeln
1 Handvoll Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne für die Luxusversion
1 Teeglas Sahne

Zwiebeln fein hacken. Kerne in Butter anbraten, den Spinat dazu und zusammenfallen lassen. Dann mit der Sahne auffüllen.

Jetzt die Omletts abwechselnd füllen, aufrollen und nebeneinander in eine Auflaufform schichten, mit etwas Tomatensosse übergiessen und mit Käse bestreuen, ca. 20 Min überbacken

Ist etwas aufwendig, schmeckt aber superlecker - auch wenn man nur eine Füllung nimmt!


Bulgur-Salat
eine feine und frische Abwechslung vom ewigen Nudelkartoffelsalateinerlei am Grillbuffet...

200 gr Bulgur (nach Geschmack feinen oder groben nehmen, ich bevorzuge den groben)
mit kochendem Wasser aufgiessen und zugedeckt ca. 45 Minuten quellen lassen
2-3 Spitzpaprika in dünne ringe schneiden
5-6 frische Zwiebeln in Ringe schneiden, mit etwas Sumach ausdrücken
1 Bund glatte Petersilie und 1 Bund frische Minze kleinhacken.
2-3 reife Tomaten haeuten und in kleine Würfel schneiden.

Dann zuerst die Tomaten unter den Bulgur rühren.Dann die Paprika,Zwiebeln und Petersilie unter den Bulgur rühren,Salz und Pul Biber(scharfen Paprika),
Pfeffer und Kreuzkümmel unterrühren.
Zum Schluss
ca. 2-3 Essl.Zitronensaft,
2 Essl.Olivenöl unterrühren

gut gekühlt servieren.


Linsen-Bulgur-Köfte

300g rote Linsen
150g Bulgur
1/2 TL Paprikamark
1/2 TL Tomatenmark
1 Zwiebel
1/2 Bund Petersilie
2 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 TL Pulbiber
50ml Olivenöl
Salz, Pfeffer, Zitrone. Knoblauch

Zubereitung:
Linsen waschen, mit Wasser bedecken; ca. 25min garen.
Bulgur mit Wasser bedecken und 10 min garen. Beides anschließend abgießen und abtropfen lassen. Zwiebeln sehr fein hacken im Olivenöl andünsten. Tomaten- und Paprikamark einrühren. Beiseite stellen.
Linsen und Bulgur vermischen, Zwiebelmischung darüber geben gut einarbeiten und salzen. Petersilie, Knoblauch und Frühlingszwiebeln fein hacken und mit dem Pulbiber zugeben und alles gut vermengen. Die Mischung nochmal gut mit den Händen durcharbeiten und kleine, längliche Klöße formen, die den Abdruck der Finger zeigen sollten.

Die Köfte werden mit Zitronenspalten auf Eissalatblättern serviert. Man beträufelt sie mit Zitrone, wickelt sie in das Salatblatt ein und isst sie mit den Fingern.


Midye Tatlisi - Süsse "Muscheln" mit Walnussfüllung

Muscheln

Deckt den Wochenbedarf an Kalorien einer Grossfamilie - aber lecker!! Sie heissen so, weil sie von der Struktur her aussehen wie Miesmuscheln. Ein typisch türkisches Teegebäck.


Hier das Rezept:

1 Ei
1 Teeglas Milch
1 Teeglas Öl
1/2 Paket Hefe
1 Teel. Zucker
1 Prise Salz
Maisstärkemehl
200 gr Walnüsse

Für den Sirup
3 Wasserglas Zucker
3 Wasserglas Wasser
Saft einer Zitrone

Den Sirup dicklich einkochen, danach den Saft der Zitrone zufügen.

Teig in 6 Stücke teilen, dünn ausrollen und mit Maisstärke bestreuen, aufeinanderlegen, nochmals dünn ausrollen. Zu einer Rolle formen und in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben ohne weiteres Mehl dünn ausrollen und mit je einem Teel gehackten Walnüssen belegen, zu Halbkreisen umklappen. Bei 200 Grad ca 40 Minuten backen.

Noch heiss den Sirup drübergiessen und so erkalten lassen. Lässt man die Küchlein über nacht ziehen, werden sie nach türkischem Geschmack "richtig" - aber pappesüss und knatschig. Mir ist die Variante lieber, wenn man sie sofort nach dem Erkalten aus dem Sirup nimmt.

Kabak Tatlisi (Kürbiskompott mit Walnüssen)

Bild
ca. 500 gr aromatischen Kürbis
2 EL Butter
4 EL Zucker

ca. 100 gr. grob zerstossene Walnüsse

Den Kürbis in Stücke schneiden, in eine tiefe Panne schichten, den Zucker und die Butter drüber und das ganze bei geschlossenem Deckel schmoren lassen, bis der Kürbis "butterweich" ist.

In eine flache Glasschüssel schichten, die Walnüsse darüber streuen, lauwarm servieren.... nicht auf die Waage gucken!

Klassischer türkischer Mocca
Kaffee hat eine lange Tradition in der Türkei, er wird in kleinen Tassen, ähnlich dem Espresso, getrunken. Allerdings bleibt der feine Satz in der Tasse. Ist der Mocca richtig gekocht, stört dieser aber nicht.

Und so gehts:
In einen speziellen Topf - ein schmales, hohes Gefäss mit langem Griff und Ausguss, traditionell aus Kupfer, aber auch gerne aus Edelstahl, wird das kalte Wasser mit den verwendeten Tassen abgemessen - Anzahl der Gäste plus ca. 1-2 Tassen. Dazu kommt dann der feingemahlene türkische Kaffee, pro Tasse etwa einen gehäuften Teelöffel. Dann kommt der Zucker dazu - am besten ist die leicht gesüsste Variante, d.h. 1 TL Zucker pro 2 Tassen. Das ganze umrühren.
Das ganze wird jetzt langsam zum Kochen gebracht und wenn es kocht, noch mal gut umgerührt, bis der Schaum hell wird. Achtung: kocht leicht über!!
Vom Schaum wird je ein Teelöffel in jede Tasse gegeben, der Rest des Kaffees noch einmal aufgekocht und dann auf die Tassen verteilt. Vorsichtig mit dem Löffel an den Ausguss drücke und langsam ausgiessen, damit nicht zuviel Satz in die Tassen gerät.

Mehr - und aktuelle - Kochideen finden Sie in meinem Blog

Home - zur Startseite

Fish02c
C 2005 - 2012 Martina & Necati Yaman. all rights reserved.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! '; document.write(''); document.write(addy_text67947); document.write('<\/a>'); //-->\n Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Abdruck/Veröffentlichung der Bilder und des Textes nur mit Genehmigung und Quellenverweis (Link)

top