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Schönen Urlaub. Mit uns.

Die Stadt Alanya an der Südküste der Türkei ist ein Gebiet, wie es gegensätzlicher kaum sein könnte: ländliche Idylle und Partymeile, lange Sandstrände und eiskalte Gebirgsflüsse in urwüchsigem Hinterland, uralte Ruinen und moderne Hotelanlagen...

Hier trifft sich Orient und Europa auf engstem Raum! Begleiten Sie uns auf einem Streifzug durch Alanyas Geschichte, Kultur und Nachtleben. Wir möchten Ihnen zeigen, dass Alanya und die Türkische Riviera mehr zu bieten haben als günstigen All-inclusive-Urlaub, Sonne, Strand und Meer.

 

Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Türkei rigide Strafen über "Diebstahl von Kulturgütern" verhängt. Dies kann im Ernstfall dazu führen, dass der "hübsche Stein", den Sie im Gepäck als Erinnerungsstück mitgenommen haben, Sie geradewegs ins Gefängnis führt.

Die Strafen mögen Ihnen unangemessen hoch vorkommen, aber die Türkei wurde jahrzentelang teilweise sogar von Vertretern namhafter Museen regelrecht ausgeplündert und so sind in dieser Hinsicht grosse Empfindlichkeiten aufgetreten.

In den zahllosen Andenkenläden können Sie sich mit Erinnerungsstücken zu günstigen Preisen eindecken, auch wird niemand Sie einsperren, weil Sie ein paar bunte Kiesel vom Strand eingesteckt haben. Aber vermeiden Sie es unbedingt, sich einen Stein einzustecken, der offensichtlich bearbeitet ist - auch wenn er scheinbar weitab von bekannten Ausgrabungsstätten gefunden wurde.

Die ganze Türkei ist eigentlich eine einzige antike Stätte - und für einen Laien sieht ein wertvolles Artefakt vielleicht wie ein popliger Stein aus, wäre aber für einen Archäologen unter Umständen der Fund des Jahres!

Vorsicht walten lassen sollten Sie auch von angeblich antiken Schnäppchen in den Basaren, die beispielsweise Münzen, Keramiken, Steine oder antike Teppiche betreffen: diese Teile sind in den allermeisten Fällen entweder gefälscht oder illegal! Dasselbe gilt übrigens für die süssen kleinen Landschildkröten oder Chamäleons, die oft für wenig Geld angeboten werden: auch die Ausfuhr dieser Tiere ist verboten und mit hohen Strafen belegt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Aktuell ist wieder der Fall des Schweizer Polizeipräsidenten Christian Varone, der einen "Kieselstein" aufgelesen haben will und deswegen bei der Zollkontrolle in Antalya verhaftet wurde und nun auf seinen Prozess Ende September wartet. Mittlerweile ist er - sicher auch aufgrund seiner Prominenz - wieder auf freiem Fuß. Dass es wirklich nur ein Kieselstein gewesen sein soll, ist einigermaßen unwahrscheinlich,türkischen Medienberichten zufolge sollte es sich um ein bearbeitetes Stück Marmor von 10X10cm Größe gehandelt haben. Sie sollten also auf gar keinen Fall einen Stein mitnehmen, schon gar nicht aus der Nähe einer Ausgrabungsstätte. Gegen einen Kiesel vom Strand - sofern er klar als solcher zu erkennen ist - wird es natürlich keinerlei Einwände geben.

 

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